Irgendwann in einer Partnerschaft ist man vielleicht an einem Punkt angelangt, an dem das Thema Familiengründung immer konkreter wird. Die Geburt eines Kindes ist eine große Veränderung im Leben eines Paares – auch in Bezug auf das Geldleben. Kinder bedeuten große Glücksgefühle, aber auch hohe Mehrkosten.
Laut dem Referenzbudget der Schuldenberatung fallen für Eltern eines siebenjährigen Kindes zusätzliche Kosten in der Höhe von über 900 € pro Monat an! In dieser Summe ist z. B. auch inkludiert, dass man mehr Wohnfläche braucht, mehr heizen muss und einen höheren Stromverbrauch hat, wenn die Familie wächst. Daher ist eine gute finanzielle Planung bereits im Vorfeld besonders wichtig.
Wie bereite ich mich finanziell auf ein Kind vor?
Analysiert euer Haushaltsbudget:
Indem ihr frühzeitig Klarheit über eure Finanzen schafft und euch vorbereitet (und zum Beispiel euren Sparbetrag erhöht), vermeidet ihr Geldstress in der Zukunft!
Die Frage, welcher Elternteil wie lange in Karenz geht, muss von jedem Paar mit Kinderwunsch individuell beantwortet werden. In der Statistik sieht man, dass es meist Frauen sind, die den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen. Diese „traditionelle“ (man kann auch sagen: veraltete) Rollenteilung führt für Frauen allerdings oft zu finanziellen Nachteilen. Denn: Auch nach der Karenz steigen Frauen oft nicht mit einer Vollzeitbeschäftigung wieder ins Arbeitsleben ein. Das ist aufgrund von fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten manchmal nicht anders möglich oder nicht gewollt. Aber Vorsicht: Sowohl die Karenz als auch die darauffolgende Teilzeit-Arbeit und die unbezahlte Arbeit zuhause führen zu einem geringeren Gehalt, verminderten Karrierechancen und damit auch zu einer niedrigen Pension.
Wie achte ich als Frau mit Kinderwunsch auf meine finanzielle Unabhängigkeit?
Im Idealfall achtet ihr als Paar darauf, dass die Karenz und die Kinderbetreuungszeiten sowie die Arbeit im Haushalt fair aufgeteilt sind. Eine bessere Verteilung dieser Baby- und Kinderzeiten ist nicht nur für das Geldleben der Mütter gut. Väter profitieren von einer besseren Bindung zu ihren Kindern. Außerdem führt eine geteilte Karenz zu mehr Wertschätzung für die jeweiligen Aufgaben und damit zu einer glücklicheren Beziehung.
Bleibt – wie in vielen Fällen – nur die Mutter bei den Kindern zuhause, gibt es trotzdem Möglichkeiten, die Finanzen fairer zu gestalten und Benachteiligungen auszugleichen:
Der Dank für diese – gleichzeitig wunderschöne und anstrengende – Kinderbetreuungszeit sollte nicht die finanzielle Abhängigkeit vom Partner:von der Partnerin oder gar die Armut im Alter sein. Im Gegenteil: Wer sich liebt, sollte auch Interesse daran haben, dass es der Partnerin:dem Partner finanziell (und darüber hinaus) gut geht.
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