Geld in Beziehungen
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Was hat ein Kinderwunsch mit Geld zu tun?

 

 

Analysiert euer Haushaltsbudget: 

  • Wo lässt sich Geld sparen? 
  • Mit welchen Kosten rechnet ihr zukünftig? 
  • Wie viel Geld werdet ihr während der Karenz und Kinderbetreuungszeit zur Verfügung haben? 
  • Welche finanziellen Unterstützungen (z. B. Familienbeihilfe) kommen hinzu?

Indem ihr frühzeitig Klarheit über eure Finanzen schafft und euch vorbereitet (und zum Beispiel euren Sparbetrag erhöht), vermeidet ihr Geldstress in der Zukunft!

Die Frage, welcher Elternteil wie lange in Karenz geht, muss von jedem Paar mit Kinderwunsch individuell beantwortet werden. In der Statistik sieht man, dass es meist Frauen sind, die den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen. Diese „traditionelle“ (man kann auch sagen: veraltete) Rollenteilung führt für Frauen allerdings oft zu finanziellen Nachteilen. Denn: Auch nach der Karenz steigen Frauen oft nicht mit einer Vollzeitbeschäftigung wieder ins Arbeitsleben ein. Das ist aufgrund von fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten manchmal nicht anders möglich oder nicht gewollt. Aber Vorsicht: Sowohl die Karenz als auch die darauffolgende Teilzeit-Arbeit und die unbezahlte Arbeit zuhause führen zu einem geringeren Gehalt, verminderten Karrierechancen und damit auch zu einer niedrigen Pension.

Im Idealfall achtet ihr als Paar darauf, dass die Karenz und die Kinderbetreuungszeiten sowie die Arbeit im Haushalt fair aufgeteilt sind. Eine bessere Verteilung dieser Baby- und Kinderzeiten ist nicht nur für das Geldleben der Mütter gut. Väter profitieren von einer besseren Bindung zu ihren Kindern. Außerdem führt eine geteilte Karenz zu mehr Wertschätzung für die jeweiligen Aufgaben und damit zu einer glücklicheren Beziehung.

Bleibt – wie in vielen Fällen – nur die Mutter bei den Kindern zuhause, gibt es trotzdem Möglichkeiten, die Finanzen fairer zu gestalten und Benachteiligungen auszugleichen: 

  1. Pensionssplitting
    Das funktioniert so: Derjenige Elternteil, der arbeiten geht, gibt Anteile von seiner Pension an denjenigen Elternteil ab, der die Kinderbetreuung übernimmt. Die vereinbarten Anteile werden direkt von einem Pensionskonto auf das andere überwiesen. So wird zumindest ein Teil der finanziellen Nachteile der Kinderbetreuung ausgeglichen. Das sorgt auch für einen kleineren Gender Pension Gap! 
  2. Private Altersvorsorge
    Eine andere Möglichkeit ist es, dass derjenige Elternteil, der arbeiten geht, dem anderen Elternteil eine zusätzliche Altersvorsorge bezahlt. Das kann zum Beispiel über die Höherversicherung, über ein Sparkonto oder über eine Lebensversicherung funktionieren.

 

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