Raumklima

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Raumklima

Quelle: Jarek Ceborski/ ©Unsplash

Die meiste Zeit des Tages verbringen wir in geschlossenen Räumen wie zum Beispiel in der Schule, der Arbeit oder Zuhause. Das Klima in diesen Räumen trägt zu deiner Gesundheit und zum Wohlbefinden. Das Raumklima setzt sich aus der Luftfeuchte, der Beleuchtung und der Akustik, also dem Lärmpegel zusammen. 

Lüften 
Jeder hat es schon einmal erlebt, wenn man in einen Raum kommt und die Luft stickig und der Geruch muffig ist. Schlechte Luft in Innenräumen kann Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit auslösen. So kannst du dich zum Beispiel in deiner Klasse oder an deinem Arbeitsplatz nicht gut konzentrieren, wenn zu wenig gelüftet wird und die Raumluft schlecht ist. Die Qualität des Innenklimas kann mit einer CO2 Messung festgestellt werden. 
Lüften ist grundsätzlich wichtig, da frische Luft die Verbrauchte ersetzt und die CO2 Konzentration, welche müde macht, verringert wird. Auch Viren und Bakterien im Raum, können durch regelmäßiges Lüften verringert werden und so kannst du dich nicht so schnell bei einer anderen Person anstecken 

Wie funktioniert richtiges Lüften? 
Stoßlüften statt Dauerlüften: Das Fenster sollte für kurze Zeit komplett geöffnet werden, da sich bei andauerndem Kippen die Luft im Raum nicht vollständig austauschen kann. 
Richtig lüften abhängig von der Jahreszeit: Auch die Außentemperatur spielt eine Rolle dabei, wie oft und lange gelüftet werden sollte. Im Winter ca. 5 Minuten, Im Herbst und Frühling 10-15 Minuten und im Sommer bis zu einer halben Stunde. Das kannst du 2 bis 4 Mal am Tag wiederholen. Je mehr Personen im Raum sind, desto häufiger. 
Querlüften: Dafür öffnest du Fenster und Türen von gegenüberliegenden Räumen, so kannst die Luft gut zirkulieren. 
Thermostat abdrehen: Während des Lüftens solltest du die Heizung abdrehen, tust du das nicht, dann würde der Heizkörper die kalte Außenluft mitheizen. 
Hier findet ihr eine Anleitung zum Richtigen lüften in der Schule. 

Beleuchtung 
Auch die Beleuchtung kann Auswirkungen auf deine Konzentration und Leistungsfähigkeit haben. So kann Licht zum Beispiel auch deine Lernergebnisse beeinflussen. Unser Sehsinn funktioniert in hellem, natürlichem Licht am besten. Gerade bei präzisen Aktivitäten im Klassenzimmer wie zum Beispiel Lese-, Schreib-, Kunst- und Technikarbeiten, ist die richtige Beleuchtung sehr wichtig. 
Licht kann auch auf deinen Aufmerksamkeitsgrad und deinen Tagesrhythmus Einfluss nehmen. Während bläuliches Licht Energie verleiht und die Aufmerksamkeit steigert, beruhigt uns wärmeres Licht und steigert die Kreativität. Auch im Klassenzimmer hilft dir helles Licht in der Konzentration und gedämpftes Licht beruhigt und entspannt. 
Vorteilhaft ist daher, wenn du die Beleuchtung selbstständig an deine Bedürfnisse anpassen kannst.
Arbeitest oder lernst du unter schlechten Lichtverhältnissen, strengst du deine Augen sehr an und du wirst schneller müde und bekommst womöglich Kopfschmerzen. Der Mangel an Licht kann sich auch negativ auf dein Schlafverhalten und dein Wohlbefinden auswirken. 

Lärm 
Lärm ist fast immer und überall vorhanden, aber was genau ist Lärm und ist dieser schädlich für den Körper? 
Lärm betrifft fast die gesamte Bevölkerung, die durch Straßenverkehr, Flugverkehr und Schienenverkehr sowie Gewerbe und Industrie und Nachbarschaftslärm belästigt werden. Lärm hinterlässt keine Rückstände und offensichtlichen Spuren, aber er schädigt den gesamten Organismus und nicht nur deine Ohren. Viele junge Erwachsenen haben zum Beispiel aufgrund ihrer Gewohnheiten Musik zu hören bleibende Hörschäden.  
Mehr zum Thema Lärm findet ihr hier. 

Stand: Dezember 2022

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