Gefühle und Essen

Inhalt

Essen ohne Hunger, Nichtessen trotz Hunger

Isst du manchmal, obwohl du eigentlich gar keinen Hunger hast? Oder verweigerst du das Essen manchmal, obwohl du Hunger hast und dein Körper Nahrung bräuchte?

Isst du manchmal, weil dir z.B. langweilig ist oder weil du frustriert oder traurig bist?

Isst du manchmal, um dich zu entspannen, um dich abzulenken, um dich zu belohnen?

Isst du manchmal, wenn du zu Hause den vollen Kühlschrank siehst?

Oder wenn du an einem Imbiss oder an einer Bäckerei vorbei kommst?

Oder weil deine Nachbarin oder dein Nachbar grad den Grill angeworfen hat und es plötzlich nach Essen riecht?

Verweigerst du das Essen manchmal, weil es dir ein gutes Gefühl gibt oder es dir Trost spendet?

Oder tust du es, weil du dich dann stark fühlst?

 

Wenn das eine oder andere gelegentlich vorkommt, ist das OK. Nicht OK ist es aber, wenn du in einer negativen Gefühlslage wie Frust, Trauer, Ärger oder Stress oder in bestimmten Situationen wie beim Vorbeigehen an einem Imbiss oder an einer Bäckerei immer isst. Oder wenn du immer hungerst, wenn du frustriert, traurig oder verärgert bist oder Stress hast.

Dann solltest du lernen, anders auf solche Situationen bzw. anders auf deine negativen Gefühle zu reagieren als mit Essen oder Hungern. Sonst spürst du mit der Zeit immer weniger, ob du wirklich Hunger hast oder satt bist.

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Quelle/n
PAPPERLA PEP — Warum sich spüren? / Bodytalk PEP / Mehr Ich, weniger Waage (Erika Toman) ISBN 978-3-7296-0780-4