Beim Körperkult geht es darum, dem aktuellen Schönheitsideal zu entsprechen.
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„Mit einem schlanken und definierten Körper wirst du glücklich, beliebt und erfolgreich!“ „Mach das auch, das ist ein echter Gamechanger!"
Hast du eine dieser Aussagen schon mal auf Social Media gelesen? Was steckt hinter dem Versprechen vieler Influencer:innen, dass jede:r einen „perfekten Körper“ bekommen kann, sofern sie oder er nur hart genug daran arbeite?
#fitnotskinny
Neben Schlankheit, Jugendlichkeit und Authentizität ist Fitness ein Kriterium des aktuellen Schönheitsideals, das etwa auf Instagram und Tiktok von Influencer:innen beworben wird. Nur an den „richtigen“ Stellen – bei Frauen an den Brüsten und am Po, bei Männern an den Armen und Beinen – darf es etwas mehr sein.
Die Trends wie das gelingen soll, findet man/frau unter hashtags wie fitspiration, fitness, workout oder fitspo auf Social Media. Rund 20 Millionen Beiträge sind aktuell mit dem Hashtag fitspiration auf Instagram markiert. 50.000 Fitfluencer:innen beschäftigen sich auf Social Media damit, wie sie fit bleiben und man/frau möglichst schnell fit und schlank wird.
Was bedeutet #fitspiration?
Fitspiration setzt sich aus den Wörtern Fitness und Inspiration zusammen und bezeichnet eine Person bzw. eine Sache, die als Motivation dienen soll, einen gesunden Lebensstil zu erhalten bzw. Gewohnheiten zu Gunsten von Fitness und Gesundheit zu verbessern. Fitspiration steht auch für einen globalen Gesundheitstrend auf Social Media.
Auf seine Gesundheit zu schauen und diese zu verbessern zu wollen ist nichts Schlechtes, leider stecken hinter den Tipps auf Social Media oft extreme oder unausgewogene Trainings- und Ernährungspraktiken.
#Community
So genannte Fitfluencer:innen zeigen auf Insta und Co. wie es (ganz einfach) geht: Etwa in Reels, die sie beim Sport zeigen oder durch Diättipps und Kochrezepte plus dazugehörige Nahrungsergänzungsmittel, für die sie als Testimonials werben. Oft erweitert sich die Fitfluencer:innen-Biografie durch eine eigene Diätapp, Sportbekleidungslinie oder selbst kreierte, vermeintlich gesunde Nahrungsmittel wie Fitnessriegel, Müsli und Co, die das Schlank- und Fitwerden und -sein unterstützen sollen.
Die Fitfluencer:innen verwenden in ihrer Kommunikation direkte Ansprache, geben private Infos preis und geben Follower:innen durch Fragerunden, Nachrichten- und Kommentarfunktion die Möglichkeit, mit ihnen persönlich in Kontakt zu treten. Dadurch wird eine reale Freundschaft simuliert, obwohl es sich eigentlich um ein Verkaufsgespräch handelt. Manche bieten auch die Möglichkeit Teil ihrer Community zu werden – und so dazuzugehören.
All das sind red flags, bei denen man vorsichtig sein sollte. Denn: Fitfluencer:innen profitieren finanziell von hohen Follower:innenzahlen, Interaktionen und Werbung etwa durch Produktverkäufe. Teil ihrer Community zu sein, ist auch oft an ein kostenpflichtiges Abo geknüpft.
Nur die wenigsten Fitfluencer:innen teilen tatsächlich wissenschaftlich fundierte Tipps und haben eine entsprechende Qualifikation, wie eine Ausbildung oder Berufserfahrung. Die gezeigten Übungen sind oft nicht realistisch und der Effekt (Stichwort Sixpack) nicht erreichbar. Hinter den Videos stecken viele Stunden Training, die Reels sind professionell zusammengeschnitten und bearbeitet. Verschwitzte Körper oder Gesichter werden meist nicht gezeigt.
Unser Tipp: Mach den Check!
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Neben der Pille und Kondomen existieren weitere Verhütungsmittel, die häufig verwendet werden.
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