Wie stehst du zu Risiko?

Inhalt

Computerspiele

Wie ist deine Haltung zu Computerspielen?

1) Risikovermeidung:

„Für mich sind Computerspiele uninteressant. Das ist für mich reine Zeitverschwendung!“

Das ist eine klare Haltung. Spielen ist nicht für alle Menschen erstrebenswert, weil man/frau sich dabei auf etwas einlässt, dessen Ausgang ungewiss ist (gewinnen/verlieren/ Ziele erreichen oder auch nicht). Wenn du dein reales Leben gut „spielst“, versäumst du da nicht viel.

2) Risikominimierung:

„Ich spiele ab und zu am Computer, aber ich bin da vorsichtig, das sind solche Zeitfresser. Meist spiele ich daher nur einfache Spiele, bei komplexen Spielen habe ich die Angst, zu viel Zeit zu vergeuden! “

Als GelegenheitsspielerIn ist es klar, dass du eher „casual games“ spielst, die eher so nebenbei zu spielen sind. Du solltest allerdings bei Free-to-Play-Spielen darauf achten, dass nicht alle kostenfrei bleiben, damit du nicht frustriert wirst. Denn manche dieser Spiele wenden das Pay-to-Win-Prinzip an. Das bedeutet, dass du nach einiger Zeit Geld investieren musst, um im Spiel ins nächste Level oder in die nächste Welt aufzusteigen.

3) Risikoverdrängung:

„Computerspielen find ich super, manchmal habe ich Phasen, da spiele ich lange, aber Probleme habe ich keine damit! Ich habe zwar schon recht viel Geld reingesteckt in einige Spiele, aber sonst macht das Spielen halt weniger Spaß. Es ist halt eher zur Entspannung für mich.“

Computerspielen kann eine spannende Sache sein. Die Hersteller lassen sich in den letzten Jahren allerdings immer mehr Möglichkeiten einfallen, um mit In-game-Käufen viel Geld zu verdienen. Dazu gehören Lootboxen (virtuelle Schatzkisten), wie in FiFa oder CS-GO-Skins (wie z.B. in Fortnite) und Umwechslungen in Spielgeld, mit denen du dann schnell mal die Übersicht über deine Investitionen verlieren kannst. Es zahlt sich aus, die Übersicht zu bewahren!

4) Risikogenuss / Flow:

„Ich genieße es manchmal einen Abend lang oder an einem Wochenende zusammen mit Freunden zu zocken. Aber dauernd spielen ist nichts für mich, das wäre mir zu fad.“

Genau! Für das Spielen braucht es den richtigen Rahmen, wenn du Zeit hast, wenn es passt.
Dann kannst du dich mit deinen Freunden so richtig in einen Flow spielen und nach dem genussvollen Spielrausch herrscht Zufriedenheit und nicht unmittelbar das Bedürfnis gleich weiterzuspielen. Es ist so ähnlich wie ein Brettspielnachmittag, es kommt ja auch keiner auf die Idee jeden Tag stundenlang Brettspiele zu spielen.

5) Risikokick:

„Computerspielen fasziniert mich ungemein. Vor allem Onlinespiele mit komplexen Welten. Da verbringe ich schon viel Zeit damit, das ist wie ein Rausch!“

Für intensive, rauschhafte Erfahrungen ist es immer gut, sich einen Rahmen zu schaffen, der die Landung in der Realität erleichtert. Es ist völlig ok, wenn du gerne spielst, du solltest allerdings nie die Balance zu anderen Aktivitäten in deinem Leben verlieren, Freunde treffen, körperliche Betätigung, reale Ziele verfolgen und erreichen. Wenn du diese Balance findest, sind deine intensiven Gaming-Erfahrungen gut in dein Leben integriert.

6) Risikomissbrauch:

„Ich komme kaum mehr zum Schlafen, aber mir geht eh alles auf die Nerven, die Schule und so. Wenn ich spiele bin ich in einer anderen Welt, da redet mir keiner blöd drein!“

Probleme in der realen Welt können in der virtuellen Welt von Computerspielen nur verdrängt, aber leider nicht gelöst werden. Wenn dein Computerspielkonsum dir schon den Schlaf raubt und du dadurch auch schon Schwierigkeiten in der Schule oder im Alltag bekommst und Freunde verlierst, weil du kaum mehr Kontakte außerhalb deiner Computerspiele hast, solltest du überlegen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
https://ambulanz.sfu.ac.at/weitere-angebote/verhaltenssuechte/therapie-und-beratungsstelle-fuer-mediensucht/
https://www.rataufdraht.at/themenubersicht/sucht/auch-internet-kann-suchtig-machen
https://www.wien.gv.at/sozialinfo/content/de/10/SearchResults.do?keyword=Mediensucht

Patronat

Fokus

Rauchen

Richtig oder Falsch?

Rauchen

"Wer beim Rauchen nicht inhaliert, kriegt keinen Krebs“ - Stimmst du zu?

Tests

Stress

Tests

Wie hoch ist dein Stressrisiko?

Fokus

Cannabis

Safer-Use-Regeln

Cannabis

Es gibt keinen Drogenkonsum ohne Risiko. Willst du kiffen, beachte zumindest die „Safer Use Regeln“

Finds raus

Body Map

Finds raus

Egal wie alt du bist, Rauchen greift deinen Körper an.