Wie stehst du zu Risiko?

Inhalt

Essen und Figur

Wie ist deine Haltung zu Essen und Figur?

1) Risikovermeidung:
„Ich bin sehr vorsichtig mit dem Essen. Man nimmt ja so schnell zu, wenn man sich gehen lässt. Mit Diäten habe ich das aber gut im Griff.“
"Essen ist für mich ein notwendiges Übel. Ich schau aber drauf, ja nicht zuzunehmen, das wäre ein Horror für mich."
Essen ist grundsätzlich für unser Leben sehr wichtig, weil wir durch die Nahrung Energie aufnehmen, die für die Funktionen unseres Körpers und des Gehirns notwendig sind. Diäten können bei bestimmten Erkrankungen hilfreich sein, oft verleiten sie uns aber dazu, uns zu einseitig zu ernähren und keinen guten Ernährungsrhythmus zu finden. Außerdem entstehen oft negative Gefühle dem Essen gegenüber und du kannst es dann nicht wirklich genießen. Oft kommt es nach dem falschen Anwenden von Diäten auch zum Jo Jo Effekt, bei dem das Gewicht nach dem Beenden der Diät über den ursprünglichen Wert ansteigt.

2) Risikominimierung:
„Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit sehr wichtig, und auch viel Bewegung. Wenig Fleisch und fettes Essen, viel Obst und Gemüse und regelmäßige Mahlzeiten sollte man einhalten.“

Du hast vollkommen Recht: eine ausgewogene Ernährung ist für dein Wohlbefinden das Beste was du tun kannst. Wichtig ist dabei, den Genuss nicht zu vernachlässigen und dich nicht blind an Ernährungspyramiden und Essensregeln zu halten. Denn die positive Einstellung dem Essen gegenüber, macht ein „gesundes“ Essen erst wirklich gesund.

3) Risikoverdrängung:
„Ich esse einfach bis ich satt bin. Hauptsache es schmeckt halbwegs. Wenn man dabei nicht übertreibt, bleibt man schon schlank.“
"Dieses ganze Gesundheitsgetue mit Ernährung und Diäten kann mir gestohlen bleiben. Ich esse einfach was mir schmeckt, manchmal ist das halt mehr als ich vorhatte."
Es ist sehr wichtig, dass dir dein Essen gut schmeckt. Jeder von uns entwickelt verschiedene Essgewohnheiten, die viel mit dem Angebot in unserem Alltag zu tun haben. Wir nehmen uns oft wenig Zeit für das Essen und spüren dabei nicht, wenn wir satt sind. Durch das Überangebot an industrialisierter Nahrung werden wir oft dazu verleitet, zu fett, zu süß oder zu salzig zu essen. Da Essen eine wichtige Grundlage unseres körperlichen und seelischen Wohlbefindens ist, lohnt es sich immer wieder hinzuspüren, was einem guttut oder wann es genug ist.

4) Risikogenuss / Flow:
„Essen ist ein ästhetisches Erlebnis, der Geschmack, der Geruch der optische Eindruck, all das macht Essen und das Kochen zu einem Fest der Sinne für mich.“

"Fürs Essen nehme ich mir Zeit und genieße es bewusst, gerne auch mit Anderen, das macht es wichtiger für mich."
Da kann man nur noch sagen: Guten Appetit! Nicht nur die Liebe geht durch den Magen, sondern bewusstes, positiv empfundenes Essen ist auch gut für unsere Gesundheit. Und nur wer selber kocht, kann die Qualität seines Essens wirklich selbst bestimmen.

5) Risikokick:
"Ich mag die Extreme, manchmal esse ich gerne ur-süß in Mengen, Schokolade oder so, manchmal Senfbrote oder Saures. Mir taugt die Intensität des Geschmacks, die Würze, mit fadem Essen kann ich nichts anfangen."
„Wenn ein Essen wirklich gut ist, könnt ich mich eingraben darin, da esse ich dann oft mehr als ich eigentlich Hunger habe, aber ich genieße den Geschmack .... hmmm"
Du liebst Abwechslung und intensive Erfahrungen! Wir leben ja in einer Überflussgesellschaft, wo du beim Essen alle möglichen exotischen Erfahrungen sammeln kannst. Wichtig dabei ist, eine innere Balance zu erhalten, die spürt, was dir guttut. Das bedeutet nicht in einem Extrem hängenzubleiben, sondern die Grenzen wahrzunehmen, wann es genug ist.

6) Risikomissbrauch:
„Es ist schon komisch, ich kann nur mehr ans Essen denken, alles dreht sich in meinem Alltag darum, aber wenn ich etwas esse, fühle ich mich nachher total schuldig. Manchmal habe ich so eine Gier, da könnte ich essen, bis ich tot umfalle.“
„Ich esse oft aus einem schlechten Gefühl heraus, aus Frust oder um mich zu belohnen wenn´s mir dreckig geht. Das sind dann meist Süßigkeiten oder urfette Sachen, von denen mir dann meist total schlecht wird, aber das brauche ich.“
Essen ist ein „Spiegel der Seele“, wenn es uns nicht gutgeht, versuchen wir oft Probleme durch Frustessen oder Belohnungsessen auszugleichen oder zu verdrängen. Das funktioniert auf Dauer leider nicht. Das Überessen führt zwar dazu, dass wir kurze Zeit wissen, warum es uns schlecht geht (oder schlecht ist), auf Dauer können wir damit allerdings unsere Probleme nicht lösen. Hilfreich sind hier eher gute Gespräche mit FreundInnen oder Vertrauenspersonen.

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