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Tierversuche

Um die Auswirkungen des Rauchens auf Lunge und Atmung sowie Eigenschaften des Menschen (z.B. das Sexualverhalten) zu erforschen, werden von der Tabakindustrie noch immer in großem Stil Tierversuche angeregt. Unzählige Tiere müssen dafür leiden und sterben. 

Unzählige Tiere müssen noch heute leiden und sterben, nur weil die Tabakindustrie scheinbar noch immer glaubt, brauchbare Ergebnisse aus Tierversuchen erhalten zu können.

So werden etwa Föten schwangerer Affen mit Nikotin vergiftet, um sie dann kurz nach der Geburt zu töten und ihre Lungen zu untersuchen. Hunden wird durch ein Loch in der Kehle über Monate hinweg konzentrierter Zigarettenrauch in die Lunge transportiert, um Langzeitfolgen des Rauchens zu untersuchen. Um auch die Auswirkungen auf die Sexualität zu analysieren, werden zusätzlich Elektroden in die Penisse der Hunde eingeführt. Aber auch andere Tiere wie Ratten und Mäuse müssen den Rauch inhalieren. Dafür bekommen sie Masken aufgesetzt, die sie zwingen, permanent zu „rauchen“. Bei anderen Versuchen mit Affen werden sie auf Stühlen fixiert und die Wirkung von Nikotin auf ihre Atmung untersucht. Dies sind nur einige Beispiele.

Solche Tierversuche sind völlig überflüssig, da die anatomischen und physiologischen Unterschiede zwischen Mensch und Tier viel zu gravierend sind. Es ist beispielsweise fast unmöglich, bei Tieren durch Inhalation von Zigarettenrauch Tumore zu erzeugen. Trotzdem wurde und wird dies auch immer noch zigtausendmal an den verschiedensten Tieren getestet. 

 
Patronat
VIVID – Suchtprävention
Quelle/n
DKFZ - Tabakkontrolle / Unfair tobacco
Autor/-in
Karlheinz Pichler
Revisor/-in
Thomas Beutler
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