Werbung und Sponsoring

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Werbung der Tabakprävention

Logo der Anti-Rauch-Kampagne

Das Bundesamt für Gesundheit macht Werbung, aber fürs Nichtrauchen. Als die Kampagne der Tabakprävention im 2001 begann, wurde Passivrauch als normal angesehen. Die öffentliche Meinung hat sich seither geändert.

Die erste Werbekampagne fürs Nichtrauchen startete im Mai 2001. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat seither fünf Kampagnen schweizweit veröffentlicht:
2001 bis 2003: «Rauchen schadet.» Das Ziel dieser Kampagne war, dass die Bevölkerung auf das Problem Rauchen aufmerksam wird. Damals galt das Rauchen und Passivrauchen noch immer als normales, alltägliches Verhalten, das einfach hingenommen und wenig hinterfragt wurde. 

2004 und 2005: «Uns stinks!»: Der Fokus dieser Kampagne wurde auf das Passivrauchen gelegt. Damals stellte man in Umfragen fest, dass sich die Hälfte der Befragten nicht bewusst war, dass auch regelmäßiges Passivrauchen tödliche Auswirkungen haben kann. Die Kampagne forderte die Öffentlichkeit auf, sich für das Recht auf rauchfreie Luft einzusetzen. 

2006 und 2007: «BRAVO – Weniger Rauch, mehr Leben»: Die Kampagne zeigte, dass Nichtrauchen selbstverständlich ist und dass rauchfreie öffentliche Räume zur Norm werden. 

2008: «Weniger Rauch, mehr Leben»: Nun wurden Nichtraucher/innen bestätigt und man wollte Raucher/innen für die neuen Regeln im Umgang mit Tabak gewinnen. 

2009: «Eigentlich logisch – Weniger Rauch, mehr Leben»: Nichtrauchen ist heute im gesellschaftlichen Zusammenleben zur Selbstverständlichkeit geworden. Mit dem Rauchstopptelefon sollen Raucher/innen unterstützt werden, vom Rauchen loszukommen.

Die Kampagne der Tabakprävention vom BAG kostete jedes Jahr durchschnittlich 3 Millionen Franken. Nicht viel Geld im Vergleich zur Tabakindustrie, die jährlich in der Schweiz mehr als 40 Millionen Franken für Werbung, Sponsoring und Promotion ausgibt.

Zusammen mit anderen Maßnahmen hat die Werbekampagne fürs Nichtrauchen der Tabakprävention wichtige Ziele erreicht:

  • Nichtrauchen wird von der Gesellschaft unterstützt und ist heute eine Selbstverständlichkeit.
  • Der Schutz vor Passivrauch wird als notwenig erachtet.
  • Raucher/innen erfahren von Rauchstopp-Angeboten.
  • Mehrere Raucher/innen überlegen sich, ihr Verhalten zu ändern, und möchten mit dem Rauchen aufhören.
Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler