Zahnregulierung
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Häufige Kieferfehlstellungen

Kieferfehlstellungen können das Zusammenbeißen der Zähne erschweren und zu verschiedenen Problemen führen. Doch welche Arten von Kieferfehlstellungen gibt es eigentlich und wie wirkt sich eine Kieferfehlstellung aus?

In einem idealen Kiefer sind die Zähne symmetrisch und gleichmäßig angeordnet. Doch bei vielen Menschen weichen die Kiefer von diesem "Idealzustand" ab. Hier sind einige häufige Arten von Kieferfehlstellungen:

  • Kreuzbiss: Die seitlichen Zähne des Unterkiefers liegen vor den Zähnen des Oberkiefers.
  • Offener Biss: Es entsteht eine Lücke zwischen den Vorderzähnen beim Schließen des Mundes.
  • Überbiss: Der Oberkiefer ist zu groß oder der Unterkiefer zu klein, so dass die Zähne des Oberkiefers vor denen des Unterkiefers liegen.
  • Vorbiss: Der Unterkiefer ist größer als der Oberkiefer, sodass die Zähne des Unterkiefers bei geschlossenem Mund vor denen des Oberkiefers liegen.
  • Tiefer Biss oder Deckbiss: Beim Zusammenbeißen bedecken die Zähne des Oberkiefers  einen Großteil der Zähne des Unterkiefers.

Wenn du oder deine Eltern das Gefühl haben, dass deine Zähne oder dein Kiefer nicht ganz gerade sind, schaut sich die Zahnärztin oder der Zahnarzt das zuerst genau an. Dazu gibt es auch ein Gespräch, bei dem gefragt wird, ob du bestimmte Gewohnheiten hast – zum Beispiel Daumenlutschen – oder ob es in deiner Familie schon ähnliche Probleme gibt. Dann wird dein Mund gründlich untersucht. Oft macht man zusätzlich Abdrücke von deinen Zähnen (ein Kiefermodell), Röntgenbilder oder Fotos von deinem Gesicht und deinem Mund. Anhand dieser Infos entscheidet die Zahnärztin oder der Zahnarzt, wie stark die Fehlstellung ist und ob eine Behandlung notwendig ist. Dafür gibt es weltweit eine Einteilung, den sogenannten IOTN. Der teilt Zahn- oder Kieferfehlstellungen in fünf Stufen von 1 bis 5 ein. Ab Stufe 4 oder 5 ist die Behandlung auf jeden Fall medizinisch notwendig.

Kiefermodellanalyse

Bei einer Kiefermodellanalyse werden zunächst Abdrücke vom Ober- und Unterkiefer erstellt. Das kann unangenehm sein und einen Würgereiz auslösen. Die Masse erstarrt nach etwa einer halben Minute und kann anschließend aus dem Mund genommen werden. Aus diesen Abdrücken wird ein Modell des Gebisses hergestellt. So können Art und Ausmaß der Zahnfehlstellung festgestellt und Vermessungen durchgeführt werden.  Alternativ zur Kiefermodellanalyse mit Abformmasse gibt es auch die Möglichkeit einer digitalen Kiefermodellanalyse. Dabei werden virtuelle 3D-Modelle von Ober- und Unterkiefer erstellt. Diese Form der Kiefermodellanalyse ist jedoch kostenpflichtig.

Nach der Überprüfung der Funktionen des Gebisses, wie zum Beispiel des Ineinanderpassens der Zahnreihen oder der Funktion des Kiefergelenks, steht fest, welche der Fehlstellung(en) vorliegt.

Stand: November 2025

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