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Sportler/-innen sind speziell gefährdet

Quelle: pixabay

Obwohl verschiedene Studien unterschiedliche Zahlen nennen, scheint sich eines zu bestätigen: Anorexie und Bulimie sind unter LeistungssportlerInnen besonders verbreitet.

SpitzensportlerInnen sind generell perfektionistisch veranlagt und sehr ehrgeizig, gehen an ihre Grenzen und sind bereit zu leiden, um ihre Ziele zu erreichen. Nur mit diesen Charaktereigenschaften können sich die SportlerInnen im harten Wettkampf gegen ihre KonkurrentInnen durchsetzen.

Oft zeigen Menschen mit einer Essstörung die gleichen Charaktereigenschaften: Auch sie sind oftmals perfektionistisch, sehr ehrgeizig und bereit an ihre Grenzen zu gehen und zu leiden. SpitzensportlerInnen haben damit ein höheres Risiko als die durchschnittliche Bevölkerung, in eine Essstörung zu rutschen.

Aber nicht nur der Spitzensport ist betroffen; Essstörungen kommen auch bei FreizeitsportlerInnen im Vergleich zur Normalbevölkerung vermehrt vor.

Es gibt sogar eine eigene Bezeichnung für die Essstörung, an der gewisse SportlerInnen leiden: Anorexia Athletica. Menschen, die an dieser Krankheit leiden, versuchen auf doppelte Art abzunehmen: einerseits indem sie zu wenig essen (und dadurch nur sehr wenige Kalorien aufnehmen) und andererseits indem sie exzessiv Sport treiben (und dadurch noch mehr Kalorien verbrennen). Damit fügen sie ihrem Körper gleich doppelten Schaden zu.

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