Sex & Sexarbeit

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Sex & Sexarbeit

Quelle: SXA Info/ ©Frauenservice Graz

Viele Menschen haben gerne Sex, weil sie sexuelle Wesen sind und mit anderen Menschen intim sein wollen, Lust verspüren oder Spaß haben möchten. Es gibt aber genauso Menschen, die keine Lust auf Sex haben und das auch nicht als Problem empfinden. 

Sex ist ein wichtiger Teil der Wirtschaft und auch der Werbung. So wird für alle möglichen Dinge, vom Deo bis zum Staubsaugerbeutel, mit sexuell aufgeladenen Bildern Werbung gemacht. Auch im Internet lässt sich zum Thema Sex vieles finden - von Web-Cam-Angeboten bis hin zu Pornofilmen. Daneben gibt es auch Sexshops, Swingerclubs etc.

Sexarbeit bedeutet, dass eine Person sexuelle Handlungen für Geld anbietet. Sexarbeiter:innen bieten ihre sexuellen Dienstleistungen in Bordellen, Laufhäusern, am sogenannten 'Straßenstrich, bei Begleit- und Escort Agenturen sowie im Internet an. Dabei besprechen Sexarbeiter:innen vorab mit den Kund:innen welche Dienstleistungen sie anbieten, was die Kund:innen möchten sowie die Dauer und den Preis. Die meisten Personen die in der Sexarbeit arbeiten sind Frauen. Jedoch gibt es in der Sexarbeit auch Männer und queere Menschen wie z.B. Transpersonen oder Menschen, die sich weder als Frauen noch als Männer fühlen und sich auch nicht in diese Kategorien zwängen lassen möchten. Mehr zu "queer" und weiteren Begriffen findest du Hier.
Menschen, die sexuelle Dienstleistungen beanspruchen nennt man Kund:innen (diese werden auch ‚Freier:innen‘ genannt). Die meisten Menschen, die sexuelle Dienstleistungen beanspruchen werden als männlich gesehen.

Meistens versteht man darunter das Reisen in ein Land in dem es mehr Armut gibt mit dem Ziel sexuelle Kontakte zu dort lebenden Menschen zu knüpfen. Sextourismus betreiben Menschen unabhängig des Geschlechts. Für viele Menschen und Familien ist der Sextourismus eine wichtige Einnahmequelle, jedoch geht es bei Sextourismus immer auch um Machtfragen in Bezug auf Geschlecht, Klasse und Herkunft. Also zum Beispiel um Fragen wer in der Gesellschaft mehr Geld und Einfluss hat.

Wenn Menschen sexuelle Dienste anbieten um an Drogen zu kommen spricht man oft von 'Beschaffungs- oder Drogenprostitution'. Manchmal werden sexuelle Dienste auch für einen Schlafplatz oder Essen erbracht. In all diesen Fällen würden wir nicht von Sexarbeit sprechen, da sexuelle Dienste hier als Notfalls-Tauschmittel dienen.

Stand: Oktober 2023

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