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DEINE FRAGEN ZUM THEMA MEDIEN

Quelle: Matthias Enter / Fotolia

Wir haben Fragen von Jugendlichen zum Thema Medien gesammelt. Nachfolgend findest du Antworten auf 5 brennende Fragen:

Mit dem Begriff ‚Fake News‘ werden Nachrichten bezeichnet, die nicht stimmen. Das kann unterschiedliche Gründe haben: Jemand versucht mit der Nachricht Menschen zu manipulieren, jemand möchte mit der Nachricht Geld verdienen oder es handelt sich einfach auch nur um einen Fehler in der Recherche. Wir unterscheiden bei Fake News zwischen Misinformation und Disinformation. Bei Misinformation handelt es sich um falsche Nachrichten, bei denen das Ziel aber nicht unbedingt die Manipulation von anderen ist. Jeder und jedem können Fehler passieren – wichtig ist aber, diese zu berichtigen und dafür einzustehen. Disinformation hat den Zweck Menschen zu manipulieren. Dies kann – wie oben schon erwähnt – aus unterschiedlichen Gründen passieren, meist geht es aber darum Geld zu verdienen oder Stimmung für oder gegen ein bestimmtes Thema zu schüren.

 

Filterbubbles oder auch Echokammern findet man vor allem in Social-Media-Netzwerken. So nennt man Gruppen oder Netzwerke, in denen viele Menschen immer wieder das gleiche sagen und sich gegenseitig bestätigen, sodass der Eindruck entsteht, dass es nur diese eine Meinung gibt. Zum Beispiel: ich bin der Meinung, die schönste Blume ist die Tulpe und ich gründe eine Gruppe auf Facebook bzw. einen Instagram-Feed, in dem sich dank meiner Tulpenbilder immer mehr Menschen treffen, die der gleichen Meinung sind. Wir bestätigen uns gegenseitig, dass Tulpen schön sind und auf jeden Fall besser als Rosen und Gänseblümchen. Die Social-Media-Plattformen erkennen das und zeigen uns so immer mehr Bilder von Tulpen und verbinden uns mit Menschen, die Tulpen großartig finden. Bei der nächsten Wahl zur Blume des Jahres muss die Tulpe dann gewinnen? Falls nicht, kann das doch nur Manipulation bedeuten, oder? Denn alle Menschen, die ich kenne, finden Tulpen toll. Was bei Blumen komisch wirkt, passiert mit politischen Parteien oder Ideen tagtäglich im Internet und spaltet die Gesellschaft. Dem kannst du am besten entgehen, wenn du auch andere Kanäle abonnierst, die nicht deiner Meinung sind und so auch siehst, was außerhalb deiner Filterbubble passiert.

Jedes deiner Konten ist mit deinem Benutzernamen und einem Passwort gesichert. Das Passwort kannst du dir vorstellen wie ein Schloss – je besser es ist, desto schwieriger ist es für Eindringlinge deine Daten zu stehlen. Die Eindringlinge sitzen dabei in den wenigsten Fällen vor dem Computer und probieren Passwörter aus; sie greifen auf Datenbanken und Wörterbücher zurück, in denen beliebte Passwörter und Kombinationen aufgelistet sind. Diese lassen sie durch Computer checken und können so Millionen Passwörter pro Sekunde checken. Ein sicheres Passwort besteht aus möglichst vielen Zeichen – Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Du solltest es nirgends notieren und dir trotzdem einfach merken. Und: Passwörter sollten einmalig sein! Doch wie kann ich so eines erstellen? Am einfachsten ist das, wenn du dir einen Satz merkst und den ‚codierst‘. Das Passwort EtUca,Uk1csn! sieht sehr willkürlich aus, doch wenn ich dir sage, dass es sich dabei um den ersten Satz aus Bad Habits von Ed Sheeran handelt, ist es nicht allzu schwierig es sich zu merken: Every time U come around, U know 1 can’t say no! Doch nicht nur über das Knacken von Passwörtern können Menschen an deine Daten kommen. Mit dem Erstellen von Social-Media-Accounts gibst du diese freiwillig weiter. Versuche hier deine Privatsphäre-Einstellungen recht streng zu halten, damit nur Menschen, die du kennst, deine Fotos und andere sensible Daten finden.

 

Unter Cybermobbing versteht man Belästigung im Internet, die von einfachen Beschimpfungen über Stalking und Grooming bis hin zu Drohungen reichen kann. Bereits jede*r dritte Jugendliche gibt an, entweder Opfer oder Zeug*in von Cybermobbing (gewesen) zu sein. Das Besondere daran ist, dass durch die oftmalige Anonymität im Internet die Hemmungen fallen und sich Menschen schneller zu verletzenden Aussagen verleiten lassen. Leider kannst du dich nie vollends vor Cybermobbing schützen, aber du kannst einige Tipps beherzigen, damit du das Risiko minimieren kannst:

  • Gib möglichst wenig Daten über dich im Internet preis. Deine Telefonnummer oder deine Adresse sollten nur Menschen wissen, die dir Nahe stehen.
  • Achte bei Bildern darauf, welche du postest. Würdest du das Bild großformatig an die Tür deiner Schule hängen? Wenn nicht, solltest du dir überlegen es nicht zu posten.
  • Sei immer misstrauisch! Nur weil jemand im Internet etwas behauptet, heißt das nicht, dass das auch stimmt.

 

Der Speicherplatz im Internet ist beinahe unendlich. Und was einmal im Internet ist, ist schwer wieder herauszubekommen. Achte deshalb gut darauf, welche Daten und auch welche Fotos du von dir und anderen ins Internet stellst. Und ‚ins Internet stellen‘ beginnt schon beim Versenden per WhatsApp. Denn nur weil du dein Bild nur an eine Person schickst, heißt das nicht, dass diese es nicht weiterschickt. Geh deshalb mit deinen Daten sehr vorsichtig um. Wenn du etwas von dir auf einer Website siehst, das du gern gelöscht hättest, kannst du im Impressum nachsehen und die Betreiberin oder den Betreiber bitten, dass sie oder er das löscht. Vor allem bei Bildern von dir ist es dein Recht am eigenen Bild, dass du bestimmst, was mit Bildern von dir gemacht werden darf und was nicht. Sobald es aber einmal im Internet war, kann es auch sein, dass es jemand heruntergeladen und weitergeschickt hat, es also komplett zu löschen ist schwierig bis unmöglich.

Eine KI (Künstliche Intelligenz) oder AI (englisch für Artificial Intelligence) ist eine Technologie, die versucht, menschliches Verhalten zu imitieren. Beispiele dafür sind Amazons ALEXA, Googles ECHO oder auch SIRI auf deinem iPhone. Diese Programme verstehen Gesprochenes und Geschriebenes, interpretieren den Inhalt und geben (meist passende) Antworten aus. Damit das funktioniert, müssen die Programme zuerst mit Texten gefüttert werden. Dies kann zu ethischen und rechtlichen Bedenken führen, weil die Texte oder auch Bilder, mit denen KI trainiert werden, meist urheberrechtlich geschützt sind.

ChatGPT, einer der bekanntesten Chatbots, würde sich selbst so beschreiben:
Wenn ich mich beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich eine Art digitaler Assistent bin, ähnlich wie ein sehr fortgeschrittener Chatbot. Meine Hauptfähigkeit liegt darin, Fragen zu beantworten und Informationen zu verschiedenen Themen zu geben. Ich kann über fast alles sprechen – von Wissenschaft und Mathematik bis hin zu Kunst und Literatur – und ich lerne ständig dazu. Ich bin auch in der Lage, Texte in verschiedenen Sprachen zu verstehen und zu generieren, Bilder zu erstellen und einfache mathematische Berechnungen durchzuführen. Aber es ist wichtig zu betonen, dass ich keine eigene Meinung oder Gefühle habe; ich bin ein Programm, das von Menschen entwickelt wurde, um Informationen zu verarbeiten und nützlich zu sein.

Die meisten Programme sind in einer Gratis-Version verfügbar, aber auf eine gewisse Anzahl oder bestimmte Funktionen beschränkt. Um den kompletten Umfang zu nutzen, gibt es Abo-Modelle.

Stand: Jänner 2024

Autor/-in
Thomas Doppelreiter
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