Antworten und Fragen

Inhalt

DEINE FRAGEN ZUM THEMA ARBEIT

Quelle: Matthias Enter / Fotolia

Wir haben Fragen von Jugendlichen zum Thema Arbeit gesammelt. Nachfolgend findest du Antworten auf 6 brennende Fragen:

In Österreich kannst du derzeit mehr als 200 Berufe erlernen. Damit du weißt, welche Lehrstelle zu dir passen könnte, ist es gut, wenn du vorher im Rahmen von berufspraktischen Tagen ein paar Tage schnupperst. So lernst du den Beruf besser kennen und kannst einschätzen, ob er zu dir passt und du ihn wirklich ausüben möchtest. Wenn du dir sicher bist, den richtigen Beruf gefunden zu haben, kannst du Firmen recherchieren, die in diesem oder einem ähnlichen Beruf junge Menschen ausbilden. Am besten suchst du in deinem Heimatort und in Nachbargemeinden, denn du musst den Weg zur Firma jeden Tag zurücklegen. Eine gute Übersicht über freie Lehrstellen findest du beim AMS oder auch in der LOGO Jobbörse.

Siehe auch: Eine Lehrstelle suchen

 

Eine Bewerbung besteht meist aus dem Bewerbungsschreiben selbst, einem Deckblatt, einem Lebenslauf und deinen Zeugnissen. Das Bewerbungsschreiben besteht aus nicht mehr als drei bis vier Absätzen, enthält deine Motivation, warum du dich für die Stelle bewirbst, und sollte für jede Firma neu geschrieben werden. Wichtig ist es, dass du in der Anrede eine Person ansprichst und nicht mit ‚Sehr geehrte Damen und Herren‘ beginnst – suche dazu im Internet heraus, wer für die Bewerbungen zuständig ist. Im Lebenslauf sind deine bisherigen schulischen und beruflichen Stationen aufgelistet. Schau darauf, dass du diese von neu nach alt gliederst. Wichtig im Lebenslauf sind auch deine Kontaktdaten (unter anderem auch eine ‚seriöse‘ Mailadresse) und ein aussagekräftiges Foto – kein Selfie, sondern am besten eines von einem professionellen Fotografen. Wenn du deine Unterlagen nicht per Mail verschickst, empfehlen wir, alle Unterlagen in eine Mappe zu geben, damit sie schön und geordnet bei der Firma ankommen.

Beim Bewerbungsgespräch lernt dich dein*e eventuelle*r neue*r Arbeitgeber*in erstmals kennen. Zeige dich also von deiner besten Seite – für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Damit du pünktlich bei deinem Bewerbungsgespräch bist, finde rechtzeitig heraus, wo genau das Bewerbungsgespräch stattfindet; vor allem bei größeren Firmen ist es nicht immer einfach den richtigen Raum zu finden. Versuche möglichst viel über die Firma herauszufinden, besuche dazu die Firmenwebsite und Portale wie watchado oder kununu. Damit du weniger nervös bist, empfehlen wir, ein Bewerbungsgespräch vorher mit einer Freundin oder einem Freund durchzuspielen und zu überlegen, welche Fragen du gestellt bekommen könntest. So weißt du besser, was auf dich zukommt und du wirkst sicherer.

Siehe auch: Jobsuche: du kannst!

 

Im besten Fall arbeitest du viele Jahre in dem Beruf, den du wählst, also ist es gut, wenn du einen Beruf wählst, der dir auch Spaß macht. Auch deine Fähigkeiten und Interessen sollten zu deinem gewählten Beruf passen. Ob das so ist, kannst du sehr gut mit einem Interessentest (z.B. dem Berufskompass des AMS) herausfinden. Dort bekommst du Berufe vorgeschlagen, die zu deinen Interessen und Fähigkeiten passen. Am besten findest du natürlich heraus welcher Beruf zu dir passt, indem du ihn ausprobierst. Dies kann bei berufspraktischen Tagen in deiner Schule sein oder auch bei einem Praktikum, das du privat machst. In der Schule wird dies meist organisiert, privat schreibst du am besten eine Initiativbewerbung an eine Firma mit dem Wunsch, dass du ein paar Schnuppertage bei ihr absolvieren möchtest.

Siehe auch: Den richtigen Beruf finden

 

Für Jugendliche unter 18 Jahren gilt, dass du nicht mehr als acht Stunden pro Tag und nicht mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten darfst. Du darfst nur arbeiten machen, die deiner Ausbildung dienen und deine Kräfte und dein Wissen nicht übersteigen. Natürlich steht dir auch ein monatliches Lehrlingseinkommen zu, das im jeweiligen Kollektivvertrag geregelt ist. Auch dein Urlaub von mindestens 25 Tagen pro Jahr ist im Kollektivvertrag geregelt; außerdem musst du für den Besuch der Berufsschule freigestellt werden. Als Gegenleistung musst du den Willen zeigen, den Beruf zu lernen und die Berufsschule positiv abzuschließen. Du darfst auch keine Firmen- und Betriebsgeheimnisse weitergeben und musst deine*n Ausbildner*in darüber informieren, wenn du z.B. wegen Krankheit nicht zur Arbeit kommen kannst.

Siehe auch: Rechte und Pflichten

 

Wenn du Probleme in der Arbeit hast, solltest du zuerst versuchen, ob du mit deiner oder deinem Vorgesetzten darüber reden kannst. Je direkter sich ein Problem lösen lässt, desto besser. Wenn dies nicht möglich ist, gibt es in größeren Firmen Jugendvertrauensrät*innen oder Betriebsrät*innen, an die du dich wenden kannst. Das sind Menschen, die in deiner Firma arbeiten, und sich für die Interessen und die Sicherheit der Mitarbeiter*innen einsetzen. Wenn es diese in deiner Firma auch nicht gibt, kannst du dich an die Arbeiterkammer wenden. Die AK kann dir dabei helfen, indem sie dich über weitere Schritte informiert und dir im Ernstfall sogar rechtlichen Beistand bietet.

Siehe auch: Probleme auf der Arbeit

Stand: August 2021

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