Fragen und Antworten

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Deine Fragen zum Thema Rausch & Risiko

Quelle: Matthias Enter / Fotolia

Wir haben Fragen von Jugendlichen zum Thema Rausch & Risiko gesammelt. Nachfolgend findest du Antworten auf 5 brennende Fragen:

Wir sprechen von einem Risiko, wenn wir Erfahrungen machen, von denen wir nicht wissen, wie sie ausgehen werden. Ein Risiko stellt also gleichzeitig eine Gefahr und eine Chance dar. Risikosituationen können z.B. sein:

  • eine neue Sportart lernen wie Schifahren oder Boarden
  • eine Liebesbeziehung beginnen
  • neue Freund*innen kennenlernen
  • einen Rausch durch Alkohol erleben

Risikoerfahrungen sind wichtig, damit wir Neues lernen und uns weiterentwickeln. Wenn wir zum Beispiel als Kleinkind Gehen lernen, stürzen wir unzählige Male. ABER wir können nur Gehen lernen, wenn wir uns auf dieses Wagnis selbst einlassen. Wenn du Moped fahren lernen möchtest ist es ähnlich. Du musst dich auf die neue Erfahrung einlassen. Zu Beginn bist du vielleicht unsicher, aber Schritt für Schritt wirst du zu einem sicheren Fahrer oder einer sicheren Fahrerin.

Siehe auch: Rausch & Risiko und Komfort vs. Wagnis

Hast du gewusst, dass dein Körper Stoffe herstellen kann, die ähnlich wie ein Rausch wirken? Diese Stoffe nennt man körpereigene Drogen. Sie können z.B. beruhigend, angstlösend, schmerzstillend oder konzentrationssteigernd wirken. Wir brauchen diese sogenannten Hormone und Botenstoffe, weil sie wichtige Körperfuktionen steuern, wie:

  • Hunger- und Durstgefühl
  • Schlaf- Wachrhythmus
  • die Bindungen zu unseren Mitmenschen
  • unsere Sexualität
  • unsere Gefühle
  • die Motivation, uns Ziele zu setzen und sie zu verwirklichen

Du kannst dein inneres Rauschsystem aktivieren und dir selbst Glücksmomente schaffen, z.B. durch:

  • Ausdauersport, Teamsport oder Risikosportarten
  • Naturerfahrung
  • Spielen (Offline und Online)
  • Atem- und Entspannungsübungen, Fantasiereisen
  • Geselliges Beisammensein
  • und vieles mehr

Siehe auch: Körpereigenes Rauschsystem

Das ist schwer zu sagen. Junge Männer neigen stärker zu den kurzfristigen Risiken wie Risikosportarten, Bungee Jumping, exzessives Alkoholtrinken oder riskantes Autofahren. Junge Frauen neigen eher zu langfristigem Risikoverhalten. Sie entwickeln häufiger ein Essproblem oder missbrauchen Medikamente.

Und wie risikoreich bist du?

Siehe auch: Wie stehst du zu Risiko?

Bevor du in einer Risikosituation (z.B. Klettertour, Party mit Alkohol etc.) eine Entscheidung triffst, kannst du folgende vier Schritte beachten:

  1. Innehalten: Du unterbrichst dein Handeln und nimmst dir bewusst Zeit und Raum.
  2. Wahrnehmen: Du holst Informationen über deine innere Bereitschaft, deine Umwelt und andere Personen ein.
  3. Beurteilen: Du schätzt die Situation mithilfe der Informationen ein und wiegst ab.
  4. Entscheiden: Du triffst eine bewusste Entscheidung

Beziehe Kopf (Was weißt du), Herz (Wem und worauf vertraust du) und Bauch (Was sagt dein Bauchgefühl) in deine Entscheidung mit ein.

Diese Technik heißt Break-Technik. Sie kann dir helfen, die Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beurteilen.

Siehe auch: Break

Je nach Situation und Thema gehen wir unterschiedlich mit Risiko um. Diese sechs Risikohaltungen werden beobachtet (Beispiel Autofahren):

  1. Risikovermeidung: Gar nicht Auto zu fahren 
  2. Risikominimierung: Sehr vorsichtig Auto zu fahren, sich an alle Verkehrsregeln zu halten
  3. Risikoverdrängung: So zu tun, als ob es keine Gefahr gäbe
  4. Risikogenuss / Flow: Konzentriert und flüssig zu fahren und das Fahren zu genießen 
  5. Risikokick / Sensation Seekers: Riskant Auto zu fahren, zu schnell zu fahren
  6. Risikomissbrauch: Das Autofahren als Ersatz zu missbrauchen, wenn man sich seelisch unausgeglichen fühlt und dadurch sich selbst und andere in Gefahr zu bringen

Wie gehst du bei unterschiedlichen Themen mit Risiko um?

Siehe auch: Risikohaltungen

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