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Jugendliche kaufen im Internet

Daniel kauft ein Skateboard und Fabian eine Smartwatch. Die Eltern sind gar nicht damit einverstanden. Was nun: Bezahlen oder das Produkt zurückgeben? Was denkst du? Was sagt das Gesetz? 

Daniel will ein Skateboard

Daniel will ein SkateboardDaniel (15) sieht seine Kollegen mit ihren coolen Skateboards rumkurven. Er will unbedingt auch zur schnellen Truppe gehören und sucht in Google nach Skateboards. Schnell wird er fündig und von Internetangeboten überschwemmt. Er findet einige günstige Skateboards. Die richtig coolen aber kosten einige 100 Euro. 

Egal: Der Wunsch, dazu zu gehören, ist grösser als die Geldtasche. Daniel wählt ein teureres Model aus und tippt auf «In den Warenkorb», obwohl er eigentlich kein Geld hat. Danach füllt er alle Felder aus und bestätigt, dass er mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) einverstanden ist, und betätigt die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“. So einfach. Ein paar Tage später hält er das Wunsch-Skateboard samt Rechnung in Händen.

Seine Eltern sind mit seiner Anschaffung gar nicht einverstanden und nicht bereit, die Rechnung zu übernehmen. Sie verlangen von ihm, dass er das Skateboard zurückgibt.

Was denkst du? Muss Daniel das Skateboard zurückgeben? (Antwort)

Fabian wünscht sich eine Smartwatch

Fabio wünscht sich eine SmartwatchFabian (14) ist fasziniert von der Smartwatch. Billig ist sie nicht. Doch er hat genug Geld gespart, um sich die Uhr im Internet kaufen zu können.

Seine Eltern finden dies keine gute Idee. «Ein 14-Jähriger braucht doch keine Smartwatch! Investiere dein Geld in Sinnvolleres», sagen sie.

Dürfen sie von Fabian verlangen, dass er die Bestellung rückgängig macht? (Antwort)

Maria will wissen, wie intelligent sie ist

Maria will wissen, wie intelligent sie ist

Maria (16) erfährt beim Chatten, dass ihre Freundinnen an einem Intelligenztest teilgenommen haben. Sie ist neugierig und möchte selber wissen, wie es bei ihr aussieht. Sie beantwortet im Internet die Testfragen.

Anschließend wird sie aufgefordert, ihre Handynummer zu hinterlassen, damit ihr das Ergebnis per SMS übermittelt werden kann. Ohne weitere Überlegungen gibt sie ihre Handynummer ein und tippt auf OK.

Zu ihrer großen Überraschung stellt sie fest, dass sie gar kein Testergebnis bekommt, sondern per SMS mit Werbung überflutet wird. Und jede dieser SMS kostet Geld. Darüber informiert sie eine Textnachricht mit dem Hinweis auf den angeblichen Vertragsabschluss und den dafür anfallenden Kosten.

Am Ende des Monats erhält Maria eine ungewöhnlich hohe Handyrechnung. Panik macht sich breit.

Muss Maria die ganzen Telefonkosten bezahlen?

Daniel, Fabian, Maria: Nur drei von vielen Geschichten…

Das Internet ist ein riesiges Online-Shopping-Center geworden, in welchem sowohl legale wie auch fragwürdige Geschäfte abgewickelt werden.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis du im Internet auf eine/n Anbieter/in triffst, die/der versuchen wird, dich auszutricksen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du weißt, wie du seriöse von verdächtigen Anbieter/innen unterscheiden kannst und wie du Abzocke und Kostenfallen erkennst.

Wenn du etwas kaufst oder einen Vertrag abschließt, solltest du auch eine Vorstellung davon haben, was rechtlich erlaubt ist und was nicht, d.h. wie das Gesetz dich als Minderjährige/n schützt

Antworten

Muss Daniel das Skateboard zurückgeben? Dürfen die Eltern von Fabian verlangen, dass er die Smartwatch retourniert? Muss Maria die überteuerte Rechnung bezahlen? 

Hier findest du die Antworten...

 
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