Pubertät
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Was ist, wenn mein Kind nicht mit mir Sprechen möchte?

Quelle: Nadine Shaabana/ ©Unsplash

Genervtes Gestöhne und Augenverdrehen können in der Pubertät eine ganz normale Teenie-Sprache sein. Und gerade beim Thema Sexualität treffen viele Eltern ab einem gewissen Alter vielleicht auf Schweigen oder Ablehnung. Völlig in Ordnung, wenn man ein paar Dinge dabei beachtet.

 

Erwachsen zu werden bedeutet auch, sich von den eigenen Eltern abzunabeln.
Und so werden immer mehr Themen lieber im Freund:innenkreis oder auf Social Media verhandelt, gerade wenn es um intime Bereiche geht. So weit so gut – es ist nichts daran auszusetzen, dass Sexualität nicht das klassische Thema beim Abendessen ist und es ist ebenso nachvollziehbar, dass Jugendliche ihre Gedanken und Gefühle für sich behalten wollen und dort eine Grenze ziehen. Jede:r soll und darf selbst entscheiden, mit wem es passend ist, sich über Beziehung und Sexualität zu unterhalten. Das auch als neugierige Eltern zu akzeptieren, ist ein gutes Signal für einen selbstbestimmten Umgang mit sich selbst, der Grenzen zulässt.


Gleichzeitig darf man weiterhin Gesprächsangebote machen und auch mal nachfragen: z.B. ob in der Schule darüber gesprochen wird, ob es auf Social Media eine Rolle spielt oder ganz simpel, ob es momentan Fragen gibt. Kommt keine Antwort, muss man das akzeptieren – trotzdem wird ihrem Kind klar sein, dass es im „Fall der Fälle“ zu Ihnen kommen kann. Ein manchmal leichterer Weg, ins Gespräch zu kommen, kann sein, über jemand anderen oder sich selbst als Teenager zu sprechen. Während die eigenen Kindern absolut keine Details über das Sexualleben der Eltern brauchen, könnte es trotzdem aufschlussreich sein, wie z.B. vor 20 oder 30 Jahren über das Thema Sexualität Zuhause oder in der Schule gesprochen oder geschwiegen wurde.


Wenn ihr Kind gerne liest, kann es auch interessant sein, ganz „zufällig“ Bücher zum Thema Körper, Pubertät und Sexualität herumliegen zu haben. Dabei reicht es, wenn Sie kurz darauf aufmerksam machen, dass es dieses Buch jetzt gibt und sich dann wieder zurückziehen. Seiten im Internet können ebenfalls empfohlen werden. Siehe hier.

Stand: Dezember 2023

Patronat
Quelle/n
Sielert, U. (2015) Einführung in die Sexualpädagogik. / Elisabeth Tuider u.a. (2012) Sexualpädagogik der Vielfalt: Praxismethoden zu Identitäten, Beziehungen, Körper und Prävention für Schule und Jugendarbeit. / Weidinger, B., Kostenwein, W. & Dörfler, D. (2007) Sexualität im Beratungsgespräch mit Jugendlichen
Autor/-in
Anna Dillinger
Fokus
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