Hören, aber wie?

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Innenohr

Quelle: Alexilusmedical / Fotolia

Im Innenohr werden die mechanischen Schwingungen in elektrische Impulse umgewandelt, die dann ins Gehirn gelangen. Dies machen bis zu 25.000 Sinneszellen, die sehr feine und genaue Arbeit leisten. Gerade deshalb gilt es gut darauf aufzupassen!

Im Innenohr befinden sich das Gleichgewichtsorgan und die Schnecke. Diese schaut wirklich wie eine richtige Schnecke aus und besteht aus drei Gängen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind.

Der Steigbügel vom Mittelohr ist an der Schnecke befestigt. Diese ist ungefähr so groß wie eine Erbse, also ziemlich klein, und ist in drei Bereiche unterteilt. Der mittlere Teil davon ist der Wichtigste. Dort befindet sich das eigentliche Hörorgan. Dieses besteht aus Sinneszellen, die mit feinen Härchen (Zilien) versehen sind. Diese 15.000 – 25.000 (!) Sinneszellen sind angeordnet wie die Borsten von kleinen Besen. Und das alles auf der Größe einer Erbse! Kaum vorstellbar!

Gelangt nun die Schallwelle zu den feinen Härchen, bewegen sich diese. Die Schallwelle wird in einen Nervenimpuls umgewandelt, der durch den Hörnerv an das Gehirn weitergeleitet wird. Die Sinneszellen leisten eine ganz spezielle Arbeit und sind daher sehr empfindlich. Ist es zu laut, können diese schnell abknicken oder verschmelzen und sind im schlimmsten Fall sogar nicht einmal mehr durch einen Arzt oder eine Ärztin „reparierbar“. Mehr dazu findest du unter den Auswirkungen von Lärm.

Patronat
Quelle/n
Unterrichtsmappe "Lärm macht krank!" / Bernd Chibici, 2007, „Die Lärmspirale“
Autor/-in
Elisabeth Martini

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