Rausch und Risiko erklärt
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Set & Setting

Quelle: pixabay

Hast du gewusst, dass die Wirkung einer Droge nicht nur von der Dosis abhängt, sondern auch von Set und Setting?

Set meint die Stimmung, Gedanken, Erwartungen einer Person und Setting die Umgebung, in der sie sich befindet, wenn sie die Droge einnimmt. Beides beeinflusst, wie die Droge wirkt.

Bevor du dich auf eine rauschhafte Erfahrung einlässt, solltest du die äußeren und inneren Umstände überprüfen. Diese Überprüfung wird „Break“ oder „Take a break“ („Halte inne“) genannt. Durch dieses bewusste Innehalten kannst du deine Signale in Kopf, Herz und Bauch besser berücksichtigen und eine gute Entscheidung treffen. Wenn du dich nicht wohlfühlst, kannst du durch diesen „Bruch im Tun“ entscheiden, auf die Rauscherfahrung zu verzichten. Oder du entscheidest, etwas an Set und Setting zu verändern.

Dies gilt nicht nur für Drogen, sondern bei allen Handlungen, die einen körpereigenen Rausch auslösen können. Etwa wenn du downhillst, kletterst, freeboardest oder dich auf ein sexuelles Erlebnis einlässt. Vor allem, wenn du in einer Gruppe bist, solltest du die „Take a break“-Technik anwenden. In Gruppen neigen wir zu riskanterem Verhalten, als wenn wir alleine sind. Es gilt, zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung abzuwägen.
Wie ein „Break“ funktioniert, also wie man Set und Setting gut überprüfen kann, erfährst du im nächsten Artikel.

Patronat
Quelle/n
Koller G., Guzei M. (2012). Spring … und lande. Landkarten für die Rausch- und Risikopädagogik. Edition LIFEart. / Einwanger J. (Hrsg.). (2007). Mut zum Risiko. Herausforderungen für die Arbeit mit Jugendlichen. Ernst Reinhardt Verlag. München.
Autor/-in
Michael Guzei
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