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Abkommen in Österreich

Zur Erreichung der Ziele des Kyoto-Protokolls und später des Pariser Abkommens, wurde die Österreichische Klimastrategie entwickelt und sie wird laufend angepasst. 

Die österreichische Klimastrategie wurde 2002 veröffentlicht und 2007 überarbeitet. Darin sind Zielwerte und Maßnahmen für acht Sektoren, darunter Verkehr, Energieaufbringung, Industrie sowie Raumwärme und Kleinverbraucher, festgelegt. Am 21. März 2007 wurde die österreichische Klimastrategie dann vom Ministerrat für die Periode 2008-2012 beschlossen. Inzwischen gibt es erneut beschlossene Klima- und Energiestrategien, die vergangene Pläne evaluiert und weiterentwickelte Maßnahmen bestimmt haben.

Die Klimastrategie von 2007 umfasst mehrere Bereiche:

  • Entwicklung von Klimaschutz-Technologien in Österreich: z.B. neue Ökostrom-Technologien zur Senkung der CO2-Emissionen, neue zukunftsfähige Technologien für die Bereiche Verkehr und Energie
  • Verkehr: Entwicklung und Nutzung klimafreundlicher Antriebstechnologien, erhöhter Einsatz von Biokraftstoffen, Verbesserung der Effizienz im Güterverkehr und die Ausweitung des öffentlichen Verkehrs bei gleichzeitiger Erhöhung der Attraktivität
  • Energie: Fortsetzung der Ökostromförderung und die Erhöhung der Energieeffizienz, Nutzung erneuerbarer Energien in der Industrie
  • Landwirtschaft: Reduzierung der Stickstoffdüngung, Verkürzung der Transportwege durch regionale Vermarktung und Erhöhung der Erzeugung von Bioenergie

Zurzeit läuft die Österreichische Klimaschutzstrategie für die Periode 2013-2020. Das Klima- und Energiepaket der Union hat sich gemeinsam mit den anderen 27 EU-Mitgliedstaaten zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen um insgesamt 20 % gegenüber dem Niveau des Jahres 1990 zu senken.

Hierbei kommt es zu einer Umverteilung der Zielsetzungen – man nennt das „Effort Sharing”. Laut dieser Verordnung der Europäischen Union, wurden den Mitgliedsstaaten Einsparungsverpflichtungen entsprechend ihres Bruttoinlandsproduktes (misst die Entwicklung eines Landes) zugewiesen. Österreich ist verpflichtet, bis 2030 Emissionen in den Sektoren Gebäude (Wärme/Kälte), Verkehr und Landwirtschaft zu reduzieren.

Zur Erreichung der ambitionierten EU- und nationalen Ziele wurde am 28. Mai 2018 eine österreichische Klima- und Energiestrategie (#mission2030) erstellt.

Österreichs Energie- und Klimaplan 2030

Österreich hat, wie von der Europäischen Union (EU) vorgegeben, auch einen Nationalen Energie- und Klimaplan (NEKP) ausgearbeitet und ihn Ende 2019 an die EU übermittelt. Im NEKP ist geplant, wie Österreich die Energie- und Klimaziele bis 2030 erreichen möchte. Unsere Bundesregierung bekennt sich darin klar zu den Klimaschutzzielen von Paris und dem österreichischen Ziel die Treibhausgasemissionen um 36% zu reduzieren. Mehr Informationen zum NEKP findest du hier.

Möchtest du dich intensiver mit Klimastrategien beschäftigen, findest du unter folgenden Links alle Details dazu:

Die österreichische Klimaschutzstrategie/Politik

Nationaler Energie- und Klimaplan

Wissenschaftliche Bewertung der NEKP-Maßnahmen 2023

 

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