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Weltklimarat

Quelle: Wikimedia commons

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), der Weltklimarat, ist eine Institution der Vereinten Nationen. Wissenschaftler*innen tragen re­gelmäßig den aktuellen Stand der Klimaforschung zu­sammen und bewerten ihn.

Das IPCC wurde 1988 von den Vereinten Nationen und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mit dem Ziel gegründet, den politischen Entscheidungsträger*innen regelmäßig einen Überblick über die Ergebnisse der Klimaforschung zu geben. 

Das IPCC erläutert in seinen sogenannten Sachstandsberichten, wie sich der Klimawandel weiterentwickeln könnte. Es stellt verschiedene Szenarien vor, die sich im weiteren Verlauf der globalen Treibhausgas-Emissionen unterscheiden (wei­terer Anstieg, rasche Verringerung usw.) und beschreibt die unterschiedlichen Risiken für Mensch und Natur.

Die Erstellung eines solchen Berichtes (das sind schon ziemlich dicke Wälzer) nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Die Hauptaussagen der Wissenschaftler*innen werden verglichen, überprüft und letztendlich freigegeben. Bislang sind fünf sogenannte Sachstandsberichte (1. und 2. Bericht nur in englischer Sprache) und fünf Sonderberichte z.B. jener über „1,5 °C globale Erwärmung” entstanden.

Die aktuellsten sind der Sonderbericht über „Ozean und Kryosphäre (SROCC)” und der Sonderbericht über „Klimawandel und Landsysteme (SRCCL)” aus dem Jahr 2019. Wenn du wissen möchtest, wie so ein Bericht aussieht, dann klicke hier.

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