Wie stehst du zu Risiko?

Inhalt

Alkohol

Wie ist deine Haltung zu Alkohol?

1) Risikovermeidung:
„Ich möchte nüchtern bleiben und mein Bewusstsein nicht von Alkohol beeinflussen lassen.“

Das ist eine klare nüchterne Haltung, mit der du sicher keine Probleme bekommst. Wenn du in einer Gruppe bist, ist wichtig, dass deine FreundInnen deine Haltung akzeptieren.

2) Risikominimierung:
„Man muss mit Alkohol vorsichtig sein, es kann viel passieren. Ich würde nie mit dem Auto fahren, wenn ich alkoholisiert bin. Ich verstehe Menschen nicht, die das tun. Das ist der Gesellschaft gegenüber gewissenlos!“

Du hast vollkommen Recht: Alkohol und Autofahren vertragen sich nicht! Und die Einführung des Probeführerscheins unterstützt diese Haltung sehr gut. Denn innerhalb der Probezeit gilt eine Alkoholgrenze von 0,1 Promille.
„Wenn ich weggehe, pass ich auf, dass ich nicht zu viel trinke. Ich möchte die Kontrolle nicht verlieren oder Dinge tun, die ich am nächsten Tag bereue.“

Genau, es geht darum, das richtige Maß zu finden zwischen Genuss und sich „zumachen“ oder auch zwischen guter Stimmung und die Kontrolle verlieren. Das ist nicht immer einfach, da Alkohol angstlösend, beruhigend und enthemmend wirkt.

3) Risikoverdrängung:
„Ich würde nie Drogen nehmen, denn die sind gefährlich. Aber Alkohol, den trinken doch alle. Wenn er so gefährlich ist, warum ist er dann nicht verboten?“

Du hast recht, Alkohol ist in Österreich eine sogenannte kulturelle Leitdroge. Das heißt, Alkohol kommt immer wieder im Alltag vor. Etwa, wenn wir Feste feiern, oder beim Heurigenbesuch in der Freizeit. Viele sehen in Alkohol kein Problem, da er legal ist. Fachleute warnen jedoch davor, regelmäßig und viel zu trinken. Alkohol schädigt unsere Organe in hohem Maße.

4) Risikogenuss / Flow:
„Für mich sind der Geschmack, Geruch und der bewusste Genuss beim Trinken wichtig. Es ist ein Ritual und ich genieße die Vorfreude.“

Alkohol kann ein Genussmittel sein. Das heißt, es steht nicht die betäubende, angstlösende und enthemmende Wirkung im Vordergrund. Stattdessen genießt du, mit deinen FreundInnen zusammen zu sein oder auf einem Fest zu sein. „Im Hier und jetzt mit allen Sinnen“ ist ein gutes Festmotto!

5) Risikokick:
„Ich gehe gerne an die Grenze, wenn ich trinke. Wie viel vertrage ich? Wie lange kann ich die Wirkung im Griff haben, ab wann bin ich wirklich zu? Das ist ein spannendes Spiel.“

Alkohol wird über Magen und Darmschleimhäute aufgenommen und entfaltet seine Wirkung erst nach 30-40 min. Du solltest daher unbedingt darauf achten, wie viel und wie schnell du trinkst und deine Rauschreaktion im Auge behalten. Sonst kannst du dieses Spiel verlieren und mit einem Blackout-Kater am nächsten Tag erwachen.

6) Risikomissbrauch:
„Ich bin am Wochenende immer total zu. Ich brauch das, mir geht alles auf die Nerven. Ein paar Mal habe ich Glück gehabt, wenn ich bewusstlos war nach einem Exzess. Die Leute im Spital kennen mich schon.“

Wir sprechen hier von Alkoholvergiftungen und das ist eine ernste Angelegenheit. Als Anregung würde ich dir empfehlen zu überlegen, was dir alles auf die Nerven geht. Dann kannst du Schritte setzen, um diese Situationen zu verändern. Wenn man die Kontrolle über sein Leben verliert und sich überfordert fühlt, ist es gut, sich professionelle Hilfe zu holen. (Link zu Beratungsangeboten)

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