Wer bin ich?

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Habe ich überhaupt ein Problem?

Der erste Schritt beim Problemlösen ist zu erkennen, dass man überhaupt ein Problem hat. Das ist nicht immer so einfach.

Hast du eine Matheprüfung und bist nicht vorbereitet? Hast du Streit mit einer Freundin*einem Freund? Hast du etwas in einem Laden gestohlen und du wurdest erwischt?

Dann hast du ein Problem. Du weißt es, der Fall ist klar. Es gibt aber auch Probleme, die im Hintergrund lauern und die man zunächst nicht klar mit Worten fassen kann.

Wie erkennst du, ob du ein Problem hast?

  • An deinem Körper: Du hast Stresssymptome wie Kopfweh, ständige Müdigkeit, Reizbarkeit, du kaust an den Nägeln, kannst nicht gut schlafen, konsumierst Bier, Wodka, Zigaretten, Joints…
  • An deinen Gefühlen: Du fühlst dich unwohl, du hast unangenehme Gefühle. Kaum etwas kann dich begeistern, du fühlst dich wie eine leere Batterie.
  • An anderen Menschen: Andere sind unzufrieden mit dir oder geben dir zu verstehen, dass du etwas ändern solltest.

Dauert dieser Zustand mehrere Wochen oder sogar Monate, dann hast du irgendwo ein Problem, das dich belastet und auf sich aufmerksam machen will. Schaffst du es nicht allein, das Problem zu verstehen, können dir Erwachsene dabei helfen.

Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Rahel Jünger

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