Sexualität erleben
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Geschlechtsverkehr

Quelle: pexels

Geschlechtsverkehr wird auch Sex, 'bumsen', 'vögeln', 'ficken', miteinander schlafen, Liebe machen, Koitus usw. genannt. Es ist jede Form des intimen sexuellen Kontaktes zwischen zwei oder mehreren Personen. 

Zum Geschlechtsverkehr können u.a. auch Petting, also das Liebkosen der Geschlechtsorgane mit dem Mund zählen. Oft hört man auch von "analem", "oralem" oder "vaginalem" Geschlechtsverkehr. 

Vorspiel

„Vorspiel“ wird jeder erotisch-sexuelle Kontakt vor dem Geschlechtsverkehr genannt. Auch wenn es „Vorspiel“ genannt wird, heißt das nicht, dass es nur eine Art Vorbereitung sein muss. Will man miteinander schlafen, sollte man wirklich Lust darauf haben. Sich dabei körperlich zu stimulieren und zu erregen ist eine wunderbare Möglichkeit, sich in Stimmung zu bringen. Es kann aber wie beim Petting auch ohne Geschlechtsverkehr/Penetration schön sein.

Wichtig ist, dass jede*r seine*ihre Zeit bekommt, die er*sie braucht um Erregung zu fühlen. Und das kann auch jedes Mal unterschiedlich sein.

Stellungen

Einige der bekanntesten Stellungen sind z.B. die Missionars-, die Reiter-, oder die Löffelchenstellung, die 69er- Stellung, die Schere. Es gibt auch ausgefallenere Stellungen wie die „Wiener Auster“, „die ruhige Kugel“ oder den „Lotussitz“.  

Es gibt unzählige weitere Möglichkeiten für Stellungen und die unterschiedlichen Vorlieben. Was einige aufregend finden, finden andere langweilig oder unbequem. Wichtig ist, dass es sich gut anfühlt. Hilfreich um herauszufinden, wie gut dir eine Stellung gefällt, kann z.B. sein, ob man sich in die Augen sehen kann oder nicht, wie viel Körperkontakt es gibt, ob du dich bewegen kannst, ob du liegen oder entspannen kannst, wie tief die evt. Penetration möglich ist, oder auch wie gelenkig du bist.

Verhüten und Schutz vor Geschlechtskrankheiten

Bei heterosexuellem, vaginalem Geschlechtsverkehr kann man schwanger werden. Mädchen und Frauen können sich z.B. die Pille, das Verhütunspflaster oder das Verhütungsstäbchen verschreiben lassen. Diese drei Verhütungsmittel wirken hormonell und haben Vor- und Nachteile. Sie können von der Frauenärztin*dem Frauenarzt verschrieben werden. Sie müssen regelmäßig verwendet werden und schützen nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten (weitere Verhütungsmethoden).

Bei allen Formen von Geschlechtsverkehr kann es zur Übertragung von Geschlechtskrankheiten kommen. Dagegen schützen kann man sich nur durch Safer Sex. Dazu gehören Kondome, Dental Dams („Lecktücher“), aber auch Fingerlinge und Latexhandschuhe, wenn eine besonders hohes Risiko einer Infektion besteht (z.B. bei offenen Schnittwunden oder einer bekannten Geschlechtskrankheit). Genaueres kannst du hier lesen.

Stand Feber 2021

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