Passivrauchen

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Rauchverbote in der Gastronomie

Das Tabakgesetz regelt den NichtraucherInnenschutz in Räumlichkeiten der Gastronomie. Hier ist die Größe des Lokals eine wesentliche Grundlage für die Regelung des NichtraucherInnenschutzes.

Bei Gaststätten unter 50 m² kann die/der LokalbesitzerIn selbst entscheiden ob es als Raucherinnenlokal oder als NichtraucherInnenlokal geführt wird. Bei einer Größe von 50 bis 80 m² entscheidet die Behörde ob eine bauliche Maßnahme zur Errichtung eines abgetrennten RaucherInnenbereiches möglich ist, falls nicht, besteht die Möglichkeit, dass im gesamte Lokal geraucht werden kann.

Bei eine Größe über 80 m² muss, falls das Lokal nicht rauchfrei geführt wird, ein abgetrennter RaucherInnenbereich geschaffen werden. In diesem Fall muss der NichtraucherInnenbereich der Hauptraum des Lokals sein und mindestens 50 Prozent der Gesamtfläche betragen.
Ob es sich bei den betreffenden Betrieben um RaucherInnen- oder NichtraucherInnenlokale handelt, muss laut Gesetz bereits am Eingang zum Lokal sowie am Eingang zu den jeweiligen Gasträumen klar gekennzeichnet sein.

Quelle/n
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler