Passivrauchen

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Die WHO Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle

Laut Weltgesundheit- sorganisation (WHO) gilt Rauchen als bedeutendste einzelne vermeidbare Todesursache. Schätzungen zufolge werden in diesem Jahrhundert voraussichtlich über eine Milliarde Menschen weltweit an den Folgen des Tabakkonsums sterben.

Als Gegenstrategie wurde im Jahr 2003 eine Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle von den Mitgliedsstaaten der WHO einstimmig angenommen, 2005 trat sie in Kraft. Diese „Framework Convention on Tobacco Control“ (FCTC) legt notwendige Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums fest. Diese sind: 

• Erhöhung der Tabaksteuer
• Förderung von Präventions- und Therapiemaßnahmen
• Eindämmung des Zigarettenschmuggels
• Verbot von Tabakwerbung, -promotion und -sponsoring
• Warnhinweise auf Tabakprodukten
• Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens

Auch Österreich ist unter den 172 Ländern, die im Jahr 2003 die FCTC unterzeichneten und sich damit zur Umsetzung von Maßnahmen der Tabakkontrolle und Tabakprävention verpflichteten. 78 Prozent der unterzeichnenden Staaten haben bereits nationale Koordinationsmechanismen zur Tabakkontrolle implementiert. Österreich hat den Vertrag 2005 ratifiziert, setzt  die FCTC aber noch nicht um.

Quelle/n
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler