Gut zu wissen

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Verbreitung

Die meisten Jugendlichen konsumieren nicht oder nur wenig Cannabis. Regelmäßig und häufig kiffen wenige.

Bei den 15- und 17-Jährigen haben im Jahr 2014 20,3% der Schüler und 14,3% der Schülerinnen in Österreich angegeben, mindestens einmal in ihrem Leben gekifft zu haben.

In dieser Altersgruppe hat der Anteil der Jugendlichen, die mindestens eine einmalige Cannabiserfahrung hat, über die letzten fünfzehn Jahre hinweg abgenommen.

Viele Jugendliche kiffen einmal und lassen es dann bleiben.

Die meisten, die kiffen, tun dies nur gelegentlich. Einige aber kiffen sehr oft. Andere gar jeden Tag. Am meisten Cannabis konsumieren in Österreich die 20- bis 24-Jährigen. Von diesen haben 2008 6% angegeben, mindestens einmal in den letzten 30 Tagen gekifft zu haben.

Junge Männer und junge Frauen

Junge Frauen probieren Cannabis seltener aus, als Burschen. Dafür kann es viele Gründe geben. Vielleicht sind Frauen vorsichtiger und betrachten illegale Drogen generell skeptischer.

Auch bei denjenigen Jugendlichen, die regelmäßig kiffen, verhalten sich die jungen Männer risikovoller.

Es gibt mehr junge Männer, die häufig kiffen, als junge Frauen. Deshalb bekommen sie mehr Probleme im Zusammenhang mit Cannabis.

Erwachsene kiffen auch... aber seltener

Je älter die Leute sind, desto seltener kiffen sie. Das Kiffen verliert mit dem Alter an Bedeutung.

Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene kiffen. Doch für Jugendliche in der Pubertät, wenn sich Körper und Persönlichkeit noch entwickeln, birgt der Cannabiskonsum besondere Risiken.

Körperliche Schäden und psychische Abhängigkeiten wirken sich in dieser Zeit am stärksten aus. Darum ist das Kiffen für Erwachsene etwas weniger risikovoll.

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