Tipps gegen Gewalt

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Stalking

Stalker suchen aufdringlich die Zuneigung einer Person, obwohl diese nicht will. Stalking passiert oft im Zusammenhang mit einer abgelehnten oder abgebrochenen Liebesbeziehung. Die Folgen für Opfer sind schlimm!

Stalker sind mehrheitlich Jungen oder Männer. Jugendliche Stalker holen sich oft Verbündete. Ihnen geht es meistens um Rache für eine Abweisung.

Am Anfang sind die Annäherungsversuche einfach lästig, z.B. unerwünschte SMS und E-Mails oder Geschenke. Kommt der Stalker nicht zum Ziel, wendet er immer bedrohlichere Methoden an. Ständige Telefonanrufe des Täters (Telefonterror); unerwünschte Geschenke (z.B. Blumen); Ausspionieren des Tagesablaufes der Betroffenen.Er beobachtet oder verfolgt das Opfer ständig, beschimpft, beleidigt oder droht. Manchmal werden Sachen beschädigt oder es kommt zu körperlichen Übergriffen.

Je länger Stalking dauert, desto schwieriger wird das Leben der Betroffenen. Sie haben Angst, fühlen sich schutzlos und sehen keinen Ausweg mehr. Sie können nicht mehr schlafen, werden gereizt, können sich nicht mehr konzentrieren oder werden sogar psychisch krank. Sie haben Angst! Sie fühlen sich hilflos, schutzlos und verzweifelt.
Sie wissen nicht, was sie noch tun sollen und können, um in Ruhe gelassen zu werden.
Sie fühlen sich ständig beobachtet und verfolgt. Nicht einmal mehr zu Hause fühlen sie sich sicher.
Sie möchten Angehörige und Freunde vor dem Stalker schützen und ziehen sich immer mehr zurück.
Sie versuchen alle Orte zu meiden, an denen der Stalker sich aufhalten könnte z.B. Disco, Fitnessstudio, etc.
Ihre Leistungsfähigkeit nimmt ab und dies hat beispielsweise Auswirkungen auf Schule oder Lehre.
Sie leiden unter Schlafstörungen, Angstzuständen, Reizbarkeit, allgemeinem Unwohlsein, Depressionen und mehr.

Tipps

Kennst du jemanden, der gestalkt wird oder bist du Opfer? Organisiere unbedingt Unterstützung, z.B. bei deinen Eltern, in der Schule oder bei einer Opferhilfeberatungsstelle. Stalking ist strafbar und soll verhindert werden: Du hast z.B. das Recht eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Patronat
Autor/-in
Haennes Kunz