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Schriftliche und mündliche Prüfung

Die folgenden Tipps kannst Du bei einer schriftlichen und bei einer mündlichen Prüfung anwenden.

 

  

Schriftliche Prüfung

  • Lies zuerst alle Fragen durch. Berechne, wie viel Zeit du für eine Aufgabe hast, berücksichtige dabei die Punktzahl einer Aufgabe.
  • Lies die Aufgaben gut und mehrmals durch.
  • Antworte präzise auf die Fragen. Mach kurze Sätze und schreibe leserlich. Behalte im Hinterkopf, was gefragt ist.
  • Wenn du die Fragen in einer beliebigen Reihenfolge lösen kannst, beginne mit einer Aufgabe, die dir leicht fällt. Das stärkt dein Selbstvertrauen und beruhigt die Nerven.
  • Lass dir Zeit mit dem Schreiben. Mach dir auf einem separaten Papier Notizen und Antwortentwürfe. Notiere auch spontane Einfälle. Wenn du sicher bist, dass du die richtige Lösung hast, notiere sie auf das Prüfungsblatt. Lass dabei etwas Platz für Nachträge.
  • Wenn du Probleme mit einer Aufgabe hast, bleib ruhig. Niemand kann alles wissen. Wenn du die Lösung nicht weißt, versuch es am Schluss nochmals. Konzentriere dich darauf, die anderen Aufgaben gut zu lösen.
  • Plane etwas Zeit ein, um die gelösten Aufgaben nochmals zu lesen. Überprüf, ob die Aufgaben korrekt gelöst sind und die Texte auf Grammatik- oder Rechtschreibefehler.

Mündliche Prüfung

  • Sprich laut und deutlich!
  • Sei höflich zum Lehrer/zur Lehrerin, schaue ihm/ihr in die Augen, steh oder sitze aufrecht. Ein sympathisches Auftreten ist fast genauso wichtig wie der Inhalt Deiner Antworten.
  • Denke laut! Die mündliche Prüfung ist ein Gespräch. Rede über das, was dir gerade durch den Kopf geht, erkläre deine Gedanken.
  • Der Satz „Weiß ich nicht" ist tabu. Wenn du die Aufgabe nicht verstanden hast, frag nach. Wenn du die Aufgabe nicht lösen kannst, beginne von etwas Ähnlichem zu erzählen.
  • Achte auf die Reaktion der prüfenden Person. In ihrem Gesichtsausdruck kannst du vielleicht erkennen, ob du richtig liegst. Vielleicht nickt die Person bei einer richtigen Antwort.
  • Wenn du unsicher wirst, teile es mit. Sag z.B.: „Ich bin jetzt nicht ganz sicher, was gemeint ist. Was ich jedoch weiß, ist...". So kann der Lehrer/die Lehrerin deinen Gedanken folgen und dir im entscheidenden Moment vielleicht weiterhelfen.
  • Wenn du ein Blackout hast, dann teile es mit.
 
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