Verhütung

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Die Pille danach

Ist bei der Verhütung eine Panne passiert? Dann gibt es zwei Methoden, die helfen können, eine Schwangerschaft zu verhindern. Die 'Pille danach' und die 'Spirale danach'.

'Pille danach' als Notfallmethode

Wenn es beim Sex eine Panne gegeben hat, z.B. das Kondom ist abgerutscht, ist die 'Pille danach' ein Medikament, das eine Befruchtung der Eizelle oder das Einnisten in der Gebärmutter verhindert. Die 'Pille danach' sollte deshalb so früh als möglich, bis spätestens 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr, eingenommen werden. Es kann daher günstig sein, dass du dir eine Pille danach kaufst und daheim aufzubewahrst, um sie für den Notfall schnell zur Hand zu haben.

Nachdem sich das befruchtete Ei bereits in der Gebärmutterschleimhaut eingenistet hat, kann mit der 'Pille danach' eine Schwangerschaft nicht mehr verhindert werden. Sie ist also keine Abtreibungspille.

Die 'Pille danach' ist ohne Rezept in der Apotheke, bei der Frauenärztin / beim Frauenarzt, bei der Hausärztin / beim Hausarzt, in der Notfallstation oder auf der örtlichen Familienplanungsstelle erhältlich: Kosten ca. 13€

Die 'Pille danach' ist eine Notfallverhütung und darf nur im Ausnahmefall eingesetzt werden. Nach der Einnahme kann es zu Zyklusstörungen kommen, da dem Körper eine große Menge Hormone zugeführt wird.

'Spirale danach' als Notfallmethode

Ist es bereits zu spät, um die 'Pille danach' einzunehmen? Sind bereits mehr als 72 Stunden vergangen seit der Verhütungspanne? In diesem Fall kann noch bis fünf Tage nach der Panne eine Kupferspirale eingelegt werden. Diese verhindert das Einnisten einer Eizelle.

Bei dieser Methode handelt es sich um eine absolute Notmaßnahme.

Die Spirale danach kann nur von einer Frauenärztin/einem Frauenarzt eingelegt werden.