Ursachen und Gründe
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Zuhause gibt es dauernd Zoff!

Jugendliche, die zuhause viel Ärger und Streit haben, für die sich niemand interessiert oder die selber geschlagen werden, neigen oft zu Gewalt.

Vielleicht findest du, dass dich deine Eltern überhaupt nicht verstehen. Es gibt dauernd Streit. Ihr Verhalten ist für dich schwer voraussehbar: manchmal reagieren sie gar nicht, wenn du widersprichst oder dich nicht an Abmachungen hältst, dann wieder übertreiben sie. Oder sie sind froh, wenn sie nichts mit dir zu tun haben.

Manche Eltern haben

Sie sind z.B. überfordert, arbeitslos, (psychisch) krank oder süchtig. In solchen Situationen kommt es leider oft zu Gewalt in der Familie.

Vielleicht wirst oder wurdest du selber erniedrigt, geschlagen oder missbraucht. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dann selber auch Gewalt anwendest, ist ziemlich hoch.

Wenn du deine Familiensituation so oder ähnlich erlebst, ist es wichtig, dass du dir anderweitig Unterstützung holst. Rede mit Menschen, denen du vertraust, über deine Probleme (Freund:innen, Verwandten, Vertrauenslehrer:innen, Beratungsstellen).

Hier findest du Beratungsstellen, die dir weiterhelfen.

Probleme in der Schule oder am Ausbildungsort

Zoff mit Lehrpersonen oder Vorgesetzten, Überforderung oder Langeweile in Schule und Ausbildung machen Stress! Man ist schneller genervt, was zu Aggression und Gewalt führen kann.

Manche Jugendlichen haben ein gespanntes Verhältnis zu Lehrer*innen oder Vorgesetzten. Sie fühlen sich abgelehnt, ständig kritisiert und erhalten kaum Unterstützung, selten Lob oder Anerkennung.

In manchen Schulklassen oder Betrieben herrscht Chaos. Fehler und Konflikte in der Klasse oder im Arbeitsteam sind Alltag. Andere finden den Unterricht oder die Arbeit einfach nur langweilig. Ihre Motivation ist weg.

All das führt zu Stress und nicht selten zu Frustration, Aggression oder Gewalt.

Wenn du viel Schul- oder Arbeitsstress erlebst, solltest du nicht abwarten und hoffen, dass sich die Situation von selbst ändert.

Überlege dir, mit wem du über Schwierigkeiten in Schule oder Betrieb reden kannst. Hole dir intern Unterstützung (z.B. Personalabteilung, Schulsozialarbeit) oder außerhalb bei Eltern oder Jugendberatung. Davon profitierst du und die anderen, die in der gleichen Situation sind. Und wenn sich nichts ändern lässt, prüfe, ob ein Wechsel in eine andere Schule/Schulklasse oder an einen anderen Arbeitsplatz möglich ist.

Stand November 2020

Patronat
Quelle/n
Gugel, G. (2008). Handbuch Gewaltprävention I, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. / Gugel, G. (2010). Handbuch Gewaltprävention II, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
Autor/-in
Heidi Bassin
Elisabeth Zurl-Zotter
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