Tipps gegen Gewalt

Inhalt

Zuschlagen, verletzen

Was kannst du tun, wenn du Gewalt selbst erlebst oder beobachtest? Beim Wort "Gewalt" denken Jugendliche meistens an körperliche oder "physische" Gewalt.

Viele junge Menschen beobachten oder erleben Situationen, in denen Jugendliche und Erwachsene

Körperliche Gewalt kommt nicht häufiger vor als früher. Was aber zunimmt, ist die Brutalität bei einzelnen Gewaltvorkommnissen. Die schwersten Formen von physischer Gewalt - oft mit Waffen - führen zu Verletzungen oder sogar zum Tod.

Wenn du massive körperliche Gewalt beobachtest, ist es manchmal besser, dich nicht einzumischen. Oft ist es notwendig, die Polizei (Telefonnummer 133) zu rufen.

Verhalten während bzw. nach einem körperlichen Angriff

Folgende Tipps empfehlen wir dir während oder nach einem körperlichen Angriff.

  • versuche, möglichst schnell zu entkommen.
  • schütze deinen Kopf und Oberkörper mit den Armen (z.B. Arme vor Gesicht halten).
  • wenn du am Boden liegst, sorge dafür, dass deine Füße und nicht dein Kopf nahe dem*r Gegner*in sind.
  • leiste heftige Gegenwehr. Opfer glauben oft, dass sie auf Gegenwehr verzichten sollten, damit die angreifende Person sich beruhigt. Leider ist dies selten der Fall. Ein*e Täter*in lässt eher von einem sich heftig wehrenden Opfer ab.
  • schrei' um „Hilfe“ (z.B. „Sie! Mit der roten Jacke!... Rufen Sie die Polizei!“)

  • informiere die Polizei unter 133 (auch wenn du nicht verletzt wurdest und durch Glück „heil“ davongekommen bist; andere könnten dein Glück nicht haben).  
  • solltest du eine Anzeige bei der Polizei machen. Auch wenn du die Person, welche dich körperlich angegriffen hat, gut kennst. Es kommt oft vor, dass eine bekannte Person dem Opfer die Schuld gibt, dass es verprügelt werden „musste“. Aber es gibt nie einen Rechtfertigungsgrund, jemanden zu verprügeln. Der/die Täter*in trägt immer die Verantwortung für seine/ihre Handlungen.
  • lass’ dir von einer Fachperson helfen. Oft sitzt der Schock tief und das Geschehene kommt dir im Alltag immer wieder in den Sinn. Hilfsangebote findest du bei Rat auf Draht (Telefon 147, rataufdraht.at). Du kannst dich auch an eine Vertrauensperson an deiner Schule oder an eine*n Psycholog*in wenden. Hilfe in Anspruch zu nehmen ist mutig, nicht feige! Und manchmal die beste Entscheidung, um wieder in ein normales Leben zurückzukommen.
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Autor/-in
Heidi Bassin
Elisabeth Zurl-Zotter

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