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Was ich nicht so toll finde

Welche Vorteile siehst du, wenn du wie bisher auf Cannabis verzichtest?

  • Ich mag den Duft der Hanfpflanze nichtTatsächlich empfinden viele Jugendliche den typischen, süßlichen Duft von Cannabis als zu intensiv oder abstoßend. Für sie ist das ein wesentlicher Grund, nicht zu kiffen.
  • Ich rauche nicht und darum kiffe ich auch nicht Da du keine Zigaretten rauchst, ist es für dich konsequent, auch nicht zu kiffen.

    Der Teergehalt des Cannabis ist um ein Vielfaches höher als beim Tabak und damit auch schädlicher für Lungen und Atemwege.

    In dem du auf beides verzichtest, schützt du deine Gesundheit. Damit vermeidest du auch das Risiko, über das Kiffen zum Tabakraucher zu werden.
  • Weil ich denke, dass man sich durch das Kiffen verändertDu bist zufrieden mit dir und möchtest so bleiben wie du bist. Du befürchtest vielleicht, dass du dich durch das Kiffen veränderst. Oder du hast in deiner Umgebung Veränderungen bei Leuten, die kiffen, beobachtet.

    Das gefällt dir nicht. Das Risiko, sich durch Cannabis zu verändern, möchtest du nicht eingehen.
  • Cannabis ist verbotenCannabis gehört in Österreich zu den verbotenen Suchtmitteln!

    Wenn du von der Polizei erwischt wirst, muss diese dich dem Gesundheitsamt melden oder bei der Staatsanwaltschaft anzeigen, und dir drohen Geld- oder im Extremfall auch Haftstrafen. Darüber hinaus kannst du auch Ärger mit dem Führerschein oder dem Pass bekommen.

    Auch wenn die Anzeige zurückgelegt wird, den Ärger mit Polizei oder Gericht hast du auf jeden Fall. Während einer Probezeit bist du eventuell zu gesundheitlichen Untersuchungen und psychologischen Beratungen verpflichtet.
  • Weil ich Sport treiben und fit bleiben möchteRegelmäßiges Kiffen beeinträchtigt die sportliche Leistungsfähigkeit und vermindert die Fitness.

    Wer regelmäßig kifft, kann schon beim Treppensteigen oder einem kurzen Spurt außer Atem kommen und mag beim Skaten, Surfen, Fahrrad fahren, beim Tanzen auf einer Party oder an einem sportlichen Wettkampf nicht mehr mithalten.

    Einerseits liegt das am Cannabisrauch, der die Atemwege belastet. Andererseits nimmt die Droge einen entspannenden Einfluss auf Körper und Psyche, unter welchem gute sportliche Leistungen eingeschränkt sind.
  • In der Schule ist das Kiffen verbotenUnter dem Einfluss des Cannabis sind Aufmerksamkeit und Konzentration eingeschränkt. Außerdem kann man Neues schlechter aufnehmen und behalten.
  • Ich möchte einen klaren Kopf behaltenViele Kiffende haben während des Cannabisrausches und der Zeit danach keinen klaren Kopf. Sie fühlen sich oft wie «zugedröhnt» oder benebelt.

    Es ist schwer, dieses Gefühl zu beschreiben. Einige sagen, es fühle sich an wie unter einer «Glocke». Andere betonen die Gedämpftheit und das Gefühl, von der Umgebung losgelöst zu sein.

    Dies ist für dich ein Grund, nicht zu kiffen. Du möchtest lieber aktiv sein und die Welt so erleben, wie sie ist.
  • Kiffen ist nicht coolIn einer Umfrage wurden Jugendliche und junge Erwachsene in deinem Alter gefragt, was sie von Kiffenden halten.

    Die meisten fanden Kiffende nicht kriminell, aber auch nicht cool.

    Du hast also die Mehrheit hinter dir, wenn du Kiffen als nicht cool betrachtest. 

    Was cool ist und was nicht, ist letztlich Geschmackssache. Im Cannabiskonsum siehst du wahrscheinlich mehr die unschönen Begleiterscheinungen wie Husten, Kopfschmerzen oder das «Zugedröhnt-sein».

    Da bleibst du lieber sportlich und aktiv. Das findest du cool, stimmt's?
  • Kiffen kann meiner Gesundheit schadenEs ist richtig, Kiffen schädigt die Gesundheit. Unter anderem belastet und beeinträchtigt der starke Cannabisrauch die Atemwege. Wie beim Tabak erhöht sich beim regelmäßigen Kiffen das Risiko von Krebs.

    Mit dem Entschluss, nicht zu kiffen, tust du dir und deiner Gesundheit eindeutig etwas Gutes.
  • Weil ich mit dem Auto, Mofa oder Fahrrad unterwegs binIn der Tat ist es wichtig, nicht zu kiffen, wenn man danach noch Dinge tut, die die volle Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern. Zum Beispiel selbst ein Auto führen oder Fahrrad fahren.

    Die Fahrtüchtigkeit wird durch den Cannabisrausch eingeschränkt. Das Kiffen verändert die Wahrnehmung, so dass die Verkehrslage nicht richtig eingeschätzt werden kann.

    Ein Kompliment an dich, dass du das so konsequent durchziehst!
  • Ich möchte nicht abhängig werdenDu machst dir Gedanken über die Gefahr, von Cannabis abhängig zu werden und hast dich entschieden, kein Risiko einzugehen. Du möchtest dir deine Freiheit und Unabhängigkeit bewahren.

    Tatsächlich gibt es Menschen, auch bereits Jugendliche, die von Cannabis abhängig geworden sind.

    Kiffen kann vor allem zur psychischen Abhängigkeit führen. 
  • Weil es zu teuer istEs ist richtig, dass Kiffende unter Umständen viel Geld für Cannabis ausgeben. Wenn du aufs Kiffen verzichtest, ersparst du dir nicht nur Unannehmlichkeiten, sondern hast zudem mehr Geld zur Verfügung.
  • Ich bin zu jung«Nein, das denken Jugendliche nicht», hat eine Fachperson unserer Gruppe gesagt, «das sagen nur Erwachsene». «Doch», haben Jugendliche uns entgegnet, «für manche kann das Alter ein Grund sein».

    Wenn du mit Gleichaltrigen zusammen bist, die kiffen, dann denkst du das vermutlich nicht. Aber das Alter ist wichtig. Und für diejenigen, die so denken, haben wir diesen Punkt aufgenommen.

    Vielleicht gehörst du dazu? Wenn du jung bist, stehen dir viele neue Erfahrungen noch bevor. Für deine Entwicklung und dein Wohlbefinden ist es ein Risiko, wenn du so früh zu kiffen anfängst.