Gewalt ist

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Gruppen werden benachteiligt und unterdrückt

Wenn Jugendliche oder Erwachsene wegen eines Merkmals benachteiligt werden, spricht man von Diskriminierung.

Wer andere diskriminiert, hat meistens die falsche Vorstellung, dass es Menschen gibt, die weniger wert sind. Schon diese Einstellung verletzt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie besagt, dass alle Menschen gleichwertig sind.

Diskriminierungsgründe

Es gibt folgende rechtlich geschützte Diskriminierungsgründe:

  • Geschlecht
  • ethnische Zugehörigkeit (Herkunft, Hautfarbe, Sprache)
  • Religion und Weltanschauung
  • Behinderung
  • sexuelle Orientierung
  • Alter

Diskriminierungshandlungen

  • Unterscheiden - wenn z.B. nur dunkelhäutige Jugendliche von der Polizei kontrolliert werden.
  • Ausschließen - wenn Jugendliche in einer Disco keinen Zutritt bekommen, weil sie aus dem Balkan stammen.
  • Einschränken - wenn schwule und lesbische Jugendliche keine Bewilligung für eine Party bekommen.
  • Bevorzugen - wenn ein Betrieb nur Jugendliche aus Österreich ausbildet.
  • Behindern - wenn eine Jugendliche im Rollstuhl nicht selbständig die Schule besuchen kann, weil diese nicht barrierefrei gestaltet ist.

Wer andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft oder sonstiger Merkmale öffentlich beleidigt, verletzt und unterdrückt, macht sich also strafbar.

Stand November 2020

Patronat
Quelle/n
Gugel, G. (2008). Handbuch Gewaltprävention I, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. / Gugel, G. (2010). Handbuch Gewaltprävention II, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
Autor/-in
Heidi Bassin
Elisabeth Zurl-Zotter

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