Free-to-Play Spiele

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So verdienen kostenlose Spiele Geld

Die Herstellerfirmen verdienen ihr Geld bei Free-to-Play nicht nur über den Verkauf von Skins und Spielinhalten. Die verschiedenen Möglichkeiten, mit Free-to-Play Geld zu verdienen, werden hier kurz erklärt.

«In-Game-Käufe»

Diese Mikrotransaktionen bezeichnen die Möglichkeit, innerhalb des kostenlosen Spieles Geld für Skins oder Spielvorteile zu bezahlen. Dabei wird nicht direkt mit Geld bezahlt, sondern dieses wird zuerst in eine Spielwährung wie z.B. «V-Bucks» oder Kristalle getauscht. Das dient dazu, den eigentlichen Wert der gekauften Inhalte etwas zu verschleiern. In manchen Spielen ist es darüber hinaus nicht möglich, Skins direkt zu kaufen. Skins müssen dann über sogenannte «Lootboxen» erworben werden. Diese sind besonders problematisch, weil dabei Spielinhalte nach einem Zufallsprinzip ausgegeben werden.

Auch die Tatsache, dass es oft möglich ist, sich schon für wenige Euro Spielinhalte oder Spielwährung zu kaufen, ist kein Zufall. Zum einen senkt dies die Hemmschwelle, da es sich ja nur um kleine Beträge handelt. Zum anderen wissen die Herstellerfirmen auch, dass ihre Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen schwer Zugang zu größeren Geldmengen hat. Deshalb ist ein Kauf bei kleineren Geldbeträgen wahrscheinlicher.

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Daten

Viele Mobile Games (und auch andere Apps wie «WhatsApp») möchten beim ersten Spielen Zugriff auf bestimmte Bereiche des Smartphones haben. Diese Daten können gewinnbringend verkauft werden, beispielsweise an Werbetreibende. Hier gilt es aufmerksam zu sein. Wenn ein Autorennspiel Zugriff auf meine Kontaktdaten möchte oder ein Puzzlespiel auf mein Mikrofon zugreifen muss, um gespielt zu werden, ist der Anbieter meist wenig seriös und möchte an meine Daten. Das Programm fragt dabei beim ersten Start nach Zugriff auf die betreffenden Inhalte am Smartphone. Du kannst dem Programm den Zugriff verweigern, oft funktioniert es dann aber nicht oder nur sehr eingeschränkt.

Daten sind aber wertvoll und persönliche Daten sind schützenswert. Was mit deinen persönlichen Daten passiert, hast du dann leider nicht mehr in der Hand. Diese könnten an Werbetreibende verkauft werden, um dir möglichst maßgeschneiderte Werbung in deinem Browser und auf deinem Mailaccount zu präsentieren. Aber auch für Versicherungen oder mögliche zukünftige Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen könnten deine Daten interessant sein – wenn es zum Beispiel darum geht, wie gesund du lebst oder in welchen politischen Kreisen du unterwegs bist. Hier solltest du ernsthaft überlegen, welche Daten du preisgeben möchtest – oder stattdessen ein anderes Spiel spielen.

Wenn du erfahren möchtest, wer noch an Daten interessiert sein könnte, kannst du dir dieses Video zum "Social Credit System" in China anschauen. 

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Werbung

Viele Mobile Games werden durch zahlreiche Werbespots unterbrochen, meist Werbung von anderen Spielen. Oft ist es auch möglich, sich kleine Mengen von Spielwährung durch das Anschauen eines Werbespots zu verdienen. Spiele, die Glücksspiel simulieren, werden dabei besonders oft beworben. Oft reichen dann wenige Handgriffe, um Spiele runterzuladen, die mehr an ein Casino erinnern als an ein Computerspiel. Vor allem für jüngere Spielende ist die Werbung in an sich harmlosen Spielen oft nicht unbedingt geeignet.

Abonnements

Während klassische Abovarianten (wie z.B. bei «World of Warcraft») kaum mehr anzutreffen sind, kann beispielsweise auch der «Battle Pass» von «Fortnite» als Abo verstanden werden. Dabei wird einmalig ein bestimmter Betrag investiert. Je mehr das Spiel dann gespielt wird, desto mehr Belohnungen in Form von Skins bekommen Spielende. Für den Anbieter ist dies ein doppelter Gewinn: Je länger das Spiel gespielt wird, umso besser werden Spielende an das Spiel gebunden. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass diese Spielenden in Zukunft wieder Geld in das Spiel stecken.

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