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Warum braucht es einen Jugendschutz?

Wer früh regelmäßig raucht, setzt sich mehreren Risiken aus: Eine schnell einsetzende Nikotinabhängigkeit hat oft einen lebenslangen Tabakkonsum zur Folge und die Gesundheit wird sowohl kurz- wie auch langfristig geschädigt.

Im Zuge einer Gesundheitsbefragung zum Thema Rauchen (2014) wurde das Einstiegsalter der täglich rauchenden Männer und Frauen erhoben, wodurch sich zeigte, dass ca. ein Viertel bis 15 Jahre und ca. die Hälfte bis 17 Jahre mit dem Rauchen begonnen hat. Neben dem frühen Einstiegsalter, das unter dem gesetzlich erlaubten Alter für den Tabakkonsum liegt, befinden sich die Kinder und Jugendlichen in der Entwicklung und hierbei gilt es diese besonders zu schützen. Aus diesem Grund gibt es einen Jugendschutz, welcher eine Altersgrenze beim Konsum von Tabakwaren vorgibt.

Es braucht einen Jugendschutz, weil:

  • Von Nikotin wird man rasch körperlich abhängig. Bei Kindern und Jugendlichen kann sich die Abhängigkeit schon nach dem Ausprobieren einiger Zigaretten einstellen
  • Je früher jemand mit dem Rauchen anfängt, desto schwieriger wird es, davon loszukommen.
  • Die Nikotinabhängigkeit wird von Jugendlichen oft unterschätzt. Sie wissen nicht, wie schwer es ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Es droht der lebenslange Konsum, wenn jemand früh regelmäßig raucht.
  • Rauchen stört die körperliche Entwicklung des jungen Menschen.
  • Die gesundheitlichen Schäden sind massiv – nicht erst im Alter.
  • Die Leistungen im Sport lassen nach.

Die Jugendgesetze in Österreich enthalten alle Regelungen zum Thema Tabak für Kinder und Jugendliche, welche je nach Bundesland geregelt sind (siehe Jugendgesetz Österreich).