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Warum braucht es einen Jugendschutz?

Wer früh regelmäßig raucht, setzt sich mehreren Risiken aus: Eine schnell einsetzende Nikotinabhängigkeit hat oft einen lebenslangen Tabakkonsum zur Folge und die Gesundheit wird sowohl kurz- wie auch langfristig beschädigt. Deshalb legt der Jugendschutz eine Altersgrenze beim Konsum  (und je nach Bundesland auch beim Erwerb) von Tabakwaren fest. 

Jugendschutz ist in Österreich Ländersache, die Jugendgesetze der Länder enthalten alle Regelungen zum Thema Tabak für Jugendliche, wenn auch unterschiedliche (siehe Jugendgesetz Österreich). 

Wer raucht, beginnt damit meist in jungen Jahren. Laut steirischer SchülerInnenbefragung von 2006 gaben die rauchenden 15 jährigen SchülerInnen ein Einstiegsalter von 13 Jahren an. Das Einstiegsalter liegt damit deutlich unter dem gesetzlich erlaubten Alter für den Tabakkonsum, entspricht aber dem österreichischen Durchschnitt und dem allgemeinen Trend zur weiteren Verschiebung des Einstiegsalters nach unten. 

Es braucht einen Jugendschutz, weil:

  • Von Nikotin wird man rasch körperlich abhängig. Bei Kindern und Jugendlichen kann sich die Abhängigkeit schon nach dem Ausprobieren einiger Zigaretten einstellen.
  • Je früher jemand mit Rauchen anfängt, desto schwieriger wird es, davon loszukommen.
  • Die Nikotinabhängigkeit wird von Jugendlichen oft unterschätzt. Sie wissen nicht, dass es nicht einfach ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
  • Es droht der lebenslange Konsum, wenn jemand früh regelmäßig raucht.
  • Rauchen stört die körperliche und seelische Entwicklung jenes jungen Menschen.
  • Die gesundheitlichen Schäden sind massiv – nicht erst im Alter.
  • Die Leistungen im Sport lassen nach.