Werbung und Sponsoring

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Die Tabakindustrie will kein Werbeverbot

Um ein Werbeverbot für Tabakprodukte zu verhindern, behauptet die Tabakindustrie stur, dass Tabakwerbung sich an verantwortungsbewusste Rauchende wende und Raucher/innen veranlasse, zu einer neuen Zigarettenmarke zu wechseln.

Die Tabakindustrie will weiterhin Werbung für ihre gesundheitsschädigenden Produkte machen. Sie behauptet:

Tabakwerbung verändert nur die Marktanteile.

Falsch: Nur wenige Rauchende (max. 10%) wechseln innerhalb eines Jahres ihre Zigarettenmarke. Zudem wird in der Schweiz der Markt von drei Produzenten dominiert. Was bedeutet, wenn jemand die Marke wechselt, er mit großer Wahrscheinlichkeit wieder eine Zigarette des gleichen Produzenten rauchen wird. 

Frage: Warum sollte die Industrie so viel Geld ausgeben, wenn sie lediglich die Markentreue festigen will? Auch die Werbeindustrie gibt sich plötzlich sehr bescheiden. All die raffinierten Werbekampagnen möchten nur Rauchende ansprechen? Was meinst du?

Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung werde verletzt.

Falsch: Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung findet seine Grenzen, wenn die körperliche Unversehrtheit verletzt wird.

Patronat
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler