Hilfsbereitschaft & Zivilcourage

Inhalt

Risiken und Vorteile

Zivilcourage braucht häufig Mut, meistens ist es aber nicht gefährlich einzugreifen. 

Das Wort „Zivilcourage“ liest oder hört man meistens in den Medien, wenn jemand zusammengeschlagen wurde und niemand eingegriffen hat - oder die Person, die eingegriffen hat, selbst drangekommen ist. Man denkt deshalb leicht, dass Zivilcourage einfach bedeutet, in einer Schlägerei dazwischen zu gehen.

Angst spielt eine wichtige Rolle, wenn wir zivilcouragiert handeln. Wir müssen das Risiko einschätzen, um uns nicht in Gefahr zu bringen. Zivilcouragiertes Handeln kann auch bedeuten, kompetente (=fähige, fachkundige, zuständige) Hilfe zu holen. Beobachtet eine Person etwa eine Messerstecherei, wird sie nicht dazwischen gehen, sondern von einem sicheren Platz aus, die Polizei anrufen. Der einzige Fehler wäre, nichts zu unternehmen., denn das ist sogar strafbar.

Doch Zivilcourage braucht es noch in vielen anderen Situationen. In Situationen, die man viel häufiger antrifft und die viel weniger gefährlich sind, z.B. beim Mobbing in der Schulklasse, beim unangenehmen Anmachen beim Ausgehen und beim Lästern am Arbeitsplatz. In diesen Situationen brauchst du auch Mut, wenn du eingreifen willst; allerdings riskierst du dabei nicht dein Leben oder deine Gesundheit. Was du dabei riskierst, ist ein blöder Spruch oder dass die Leute, denen du etwas sagst, dich blöd finden.

Respekt von den anderen, die nicht den Mut hatten, etwas zu sagen; den Dank der Person, für die du dich eingesetzt hast; und nicht zuletzt auch ein gutes Gefühl, weil du etwas gemacht hast,...

In anderen Situationen, wie bei einem Streit beim Ausgehen, muss man aufpassen, wie viel man bereit ist zu riskieren. Hier ist es wichtig, nicht den Helden oder die Heldin spielen zu wollen. Hier findest du Tipps dazu.

Stand November 2020

Patronat
Quelle/n
ZARA - Zivilcourage & Anti-Rassismus-Arbeit. (2020). Rassismus-Report 2019. / ETC Graz. (o.J.). Folder: Anleitung zur Zivilcourage / Meyer, G., Dovermann, U., Frech, S. & Gugel, G. (Hrsg.). (2004). Zivilcourage lernen: Analysen, Modelle, Arbeitshilfen. Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. / Lünse, D., Nöllenburg, K., Kowalczyk, J. & Wanke, F. (2011). Zivilcourage können alle!: Ein Trainingshandbuch für Schule und Jugendarbeit. Verlag an der Ruhr. / Lünse, D., Rohwedder, J. & Baisch, V. (2001). Zivilcourage: Anleitung zum kreativen Umgang mit Konflikten und Gewalt. Agenda-Verlag.
Autor/-in
Heidi Bassin
Elisabeth Zurl-Zotter

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