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Essstörungen bei Sportlern/-innen erkennen

Bei Sportlerinnen und Sportlern deuten neben den klassischen Anzeichen zusätzliche körperliche Anzeichen auf eine Essstörung hin.

Eine Sportlerin oder ein Sportler, die/der an einer Essstörung leidet:

  • treibt übertrieben viel Sport: Sport dient zum Abnehmen oder als Beweis dafür, diszipliniert zu sein.
  • fühlt sich aber dauernd müde.
  • ist körperlich weniger leistungsfähig als früher: Sie/er rennt nicht mehr gleich schnell, springt nicht mehr gleich hoch usw.
  • ist ständig verletzt oder krank.
  • neigt zu Schwindel und Ohnmacht, spielt körperliche Erschöpfung und Schwächeanfälle aber herunter: z.B. indem sie/er verspricht, dass „es nie wieder vorkommt“, oder indem sie/er erklärt, dass „es nur dazu gekommen ist, weil sie/er gestern schlecht geschlafen habe“.

Hinzu kommen die klassischen Anzeichen für Essstörungen. Eine Sportlerin oder ein Sportler, die/der an einer Essstörung leidet:

  • hält eisern an einer Diät fest, obwohl sie/er normal- oder untergewichtig ist.
  • interessiert sich extrem für gesunde Ernährung.
  • fragt nach Medikamenten, die das Abnehmen unterstützen.
  • fühlt sich anderen gegenüber überlegen, weil „sie/er nicht braucht, was andere brauchen“.