Das Klima schützen

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Ernährung

Quelle: pixabay

Es ist möglich, seinen persönlichen CO2-Fußabdruck auch durch eine veränderte Ernährungsweise zu reduzieren. Aber muss es deshalb gleich der totale Verzicht auf Fleisch sein? 

Die konventionelle Produktion zeichnet sich durch den Einsatz von chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln und hohe Erträge aus. Die biologische Produktion verzichtet auf chemisch-syntetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel und verwendet keine gentechnisch veränderten Organismen. Sie garantiert außerdem eine artgerechte Tierhaltung, vielseitige Fruchtfolge und eine Mindestgröße an Stall- und Auslaufflächen.

Im Allgemeinen werden in der biologischen Anbauweise weniger Treibhausgase erzeugt als in der konventionellen Produktion. Mit Bio-Lebensmitteln können gegenüber konventionellen Lebensmitteln zwischen 10-35 % der Treibhausgase eingespart werden. Die Vorteile der Bio-Produktion liegen u. a. in einem geringeren Energiebedarf und geringeren Emissionen an Treibhausgasen, durch den Verzicht von mineralischem Stickstoff-Dünger, Pflanzenschutzmitteln und Importfuttermitteln (Soja).

In Österreich boomt die ökologische Landwirtschaft und liegt EU-weit an der Spitze. Die biologisch bewirtschafteten Flächen stiegen 2018 mit rund 25 % der landwirtschaftlich genutzten Flächen auf ein historisches Rekordniveau. Jeder 4. Hektar in Österreich ist somit „Bio“, jeder 5. Betrieb ist ein Biobetrieb.

Mehr zum Thema Lebensmittelproduktion findest du hier.

Regional oder überregional?

Saisonalität und Regionalität von Lebensmitteln sich ebenfalls klimarelevante Aspekte. So ist die Produktion von Obst und Gemüse im saisonalen Freiland-Anbau deutlich günstiger für das Klima, als der Anbau außerhalb der entsprechenden Jahreszeit in beheizten Treibhäusern oder im Folientunnel. Der Transport von Lebensmitteln kann große Klimarelevanz aufweisen, abhängig von Distanz und verwendetem Transportmittel. Besonders klimabelastend sind Flugtransporte, die etwa 200-mal mehr Treibhausgase pro Tonnenkilometer ausstoßen, als Transporte mit Hochseeschiffen.

Aufgrund kürzerer Transportwege, haben regionale Lebensmittel das Potential, Energie und damit Treibhausgas-Emissionen einzusparen. Grundsätzlich sind bei gleichen Produktionsbedingungen regional erzeugte Lebensmittel, wo Transporte minimiert werden, immer vorteilhaft.

Wann welche Obst- und Gemüsesorten in Österreich reif bzw. Lagerware sind, siehst du im Saisonkalender.

Klimaschutzmaßnahmen im Bereich Ernährung:

  • ausgewogene Ernährung mit Betonung pflanzlicher Lebensmittel
  • Bio-Lebensmittel tragen zum Klimaschutz bei
  • saisonalem Obst und Gemüse aus Freiland den Vorzug geben
  • frische, gering verarbeitete Lebensmittel statt Tiefkühl-Produkte
  • Hühnerfleisch vor Schweinefleisch, Schweinefleisch vor Rindfleisch - aus CO2-Sicht
  • regional ist die erste Wahl – Flugzeug-Transporte sind zu vermeiden
  • energieeffiziente Haushaltsgeräte
  • mit dem Fahrrad oder zu Fuß einkaufen, das Auto stehen lassen
  • wenn Auto, dann Großeinkäufe

Weitere Informationen zum Thema nachhaltig essen, findest du hier.

Zahlen und Daten:

Die Grafik zeigt, wie viel CO2 verschiedene Lebensmittel verursachen:

Die Grafik zeigt, wie viel CO2 verschiedene Lebensmittel verursachen

Die Produktionsdaten und der CO2-Ausstoß (2018) von Fisch, Schweinefleisch, Geflügel, Rindfleisch, Lamm- und Ziegenfleisch, Eiern, Milch und Weizen, in Österreich und international, sind hier genau analysiert.

Die Produktion von Fleisch benötigt, wie du oben sehen kannst, besonders viel Energie. Mit dem Fleisch-Quiz kannst du herausfinden, wie viel du über die Produktion und den Konsum dieses Lebensmittels weißt.

Der Fleischratgeber verrät, worauf man beim Kauf von Fleisch achten sollte, damit man klimafreundlich genießen kann.

Auf Lebensmitteln sind viele verschiedene Gütesiegel zu finden. Mit dem Gütesiegel-Check kann man herausfinden, welche Gütesiegel wofür stehen und wie gut die ausgezeichneten Lebensmittel für Mensch, Tier und Natur wirklich sind. Mehr Infos zum Thema Marken & Gütesiegel findest du hier.

Mit Rank a Brand kannst du die Nachhaltigkeit von Lebensmittelmarken ebenfalls überprüfen. Aber auch Markenhersteller von Kleidung, Schuhen, Kosmetikprodukten, Elektroprodukten usw. können unter die Lupe genommen werden.

Der Greenpeace-Marktcheck überprüft, wie nachhaltig österreichische Supermärkte sind.

Klimatarier vergleicht Lebensmittel mit dem CO2-Rechner.

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