Liebe & Beziehung

Inhalt

Geschlechterrollen

Zwischen Männern* und Frauen*, zwischen Mädchen* und Jungs*, zwischen allen Menschen gibt es Unterschiede, die unser Liebesleben beeinflussen.

 

 

 

Hast du dich auch schon mal gefragt...:

  • Worauf stehen Frauen*?
  • Was finden Männer* gut?
  • Sind weinende Männer* peinlich oder besonders gefühlsbetont?
  • Ist eine Frau* mit kurzen Haaren unweiblich oder frech und sexy?

Was sollen diese Geschlechterrollen?

Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen als männlich* oder weiblich* gelten, ist je nach Kultur verschieden. Es kann zum Beispiel auch Unterschiede geben, ob man in der Stadt oder auf dem Land aufwächst.

Außerdem ändern sich diese Wertvorstellungen laufend. Vor hundert Jahren galt es für eine Frau* noch als unanständig, Hosen zu tragen. Noch vorher gab es Zeiten, in denen Männer* selbstverständlich Röcke und Perücken trugen.

Verkehrte Welt? Nein: So genannte Geschlechterrollen verändern sich mit der Zeit. Mit Geschlechterrollen wird ein Verhalten bezeichnet, das die meisten Personen in einer Kultur/Gemeinschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt als "passend" für einen Mann* oder eine Frau* ansehen. Geschlechterrollen haben den Vorteil, dass wir ein gewisses Verhalten für vorhersehbar oder wahrscheinlich halten. Der Nachteil ist, dass viele Menschen glauben, es wären in Stein gemeißelte oder vermeintlich "natürliche" Unterschiede.

Vorsicht vor Klischees

Bei Geschlechterklischees hingegen handelt es sich um vereinfachte und oft auch abwertende und verletzende Beschreibungen, die für ein Geschlecht als vermeintlich typisch gelten. Zum Beispiel: „Männer* lieben Autos, denken nur an Sex und wollen viel Geld verdienen", „Frauen* wollen Kinder kriegen, kochen gerne und mögen Pink". Das sind Vorurteile und haben mit der Realität nichts zu tun. Bestimmt fallen dir sofort Beipiele ein, bei denen das überhaupt nicht zutrifft.

Wie bin ich?

Den „richtigen" Mann* und die „richtige" Frau* gibt es nicht. Was zählt ist, dass du dich in deiner Haut wohlfühlst, dass du deine Persönlichkeit so magst und akzeptierst, wie sie ist. Denn dann mögen dich auch die anderen. Ob du dich mehr als Frau*, mehr als Mann*, wie beides, wie nichts von beiden oder ganz anders fühlst, hat nichts mit dem zu tun, was andere über dich sagen, oder wie andere dich sehen. Es kann sein, dass dein biologisches oder körperliches Geschlecht nicht mit deinem empfundenen Geschlecht übereinstimmt oder dass du dich weder als Frau* noch als Mann* fühlst. Mehr dazu findest du hier:

Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt

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