Gewalt: Warum? - veraltet
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Wodurch wird Gewalt ausgelöst bzw. verhindert?

Viele Einflüsse sind an der Entstehung von Gewalt beteiligt, z.B. die eigene Persönlichkeit, was man in der Freizeit tut oder die Verhältnisse in der Familie. Eine Rechtfertigung für Gewalt gibt es aber nicht.

Dieser Artikel wird nicht mehr aktualisiert. Hier findest du den neuen Artikel "Risiko- und Schutzfaktoren".

Warum rastet jemand in einer bestimmten Situation aus und eine andere Person bleibt cool? Eine einfache Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Viele Einflüsse bestimmen, ob jemand in einer Situation mit Gewalt reagiert oder nicht. Zum Beispiel:

  • Die Persönlichkeit: Manche Menschen haben ein hitziges Temperament, andere sind ruhig und ausgeglichen. Wer sich schnell aufregt, verliert öfter die Kontrolle über sein Verhalten.
  • Die Freunde und die Freizeit: Wenn man Freunde hat, die Delikte begehen (z.B. etwas zerstören oder zuschlagen), ist das Risiko mitzumachen größer als wenn man Kollegen hat, die solche Taten ablehnen. Eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Zurückhaltung beim Konsum von Suchtmitteln senkt das Risiko von Gewaltanwendung.
  • Die Familie und die Schule oder der Ausbildungsplatz: Es ist leichter, gewaltfrei zu leben, wenn man in einem Umfeld aufzuwächst und lebt, wo man sich respektiert und gegenseitig unterstützt. Auch die Aussicht auf eine gute Zukunft hilft, Gewalt zu verhindern. Fehlende Perspektiven aber auch Gewalterfahrungen (z.B. misshandelt werden) können dagegen Auslöser für Gewaltanwendung sein.

Das heißt: Es gibt Einflüsse, die das Risiko von Gewalt reduzieren (man spricht von Schutzfaktoren) und andere, die Gewalt fördern (man nennt sie Risikofaktoren).

Expertinnen und Experten beschäftigen sich mit Risiko- und Schutzfaktoren, um Programme zu entwickeln, mit denen man ermöglichen will, dass Jugendliche und Erwachsene gewaltfrei leben. Auch wenn sie versuchen Gewalt zu verstehen (um vorzuvorbeugen), heißt das nicht, dass Gewalt irgendwie annehmbar ist.  

Patronat
Quelle/n
Günter Gugel, Handbuch Gewaltprävention, 2010
Autor/-in
Haennes Kunz
Revisor/-in
Stefan Christen / Jürg Engler
Fokus
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