Rauchstopp-Programm

Inhalt

Familie und Freunde

Freunde und Familienangehörige können dich unterstützen bei deinem Ziel, Ex-Raucher/-in zu werden. Mit manchen deiner Freunde und Verwandten wird es vielleicht aber auch eher schwierig sein, den Rauchstopp durchzuhalten, z.B., weil sie selbst rauchen.

Dein Umfeld und wie du damit umgehst, ist entscheidend, wenn du richtig und langfristig vom Rauchen loskommen möchtest. 

Nick (16) wollte nicht mehr rauchen. Aber er hatte ein Problem:Die Partnerin seines Vaters rauchte in der gemeinsamen Wohnung und auf dem Balkon. Das war für ihn schwierig. Nick sprach mit seinem Vater über seinen Rauchfrei-Plan und diese Schwierigkeit. Um Nick zu unterstützten, vereinbarten alle, dass niemand mehr in Zukunft in der Wohnung und auf dem Balkon rauchen dürfe. Diese Vereinbarung war eine echte Unterstützung für Nick’s Projekt, sich das Rauchen abzugewöhnen.

Sarah (15) informierte ihre Freundin, die selber nicht raucht, über ihr Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie vereinbarte mit ihr,dass sie die ersten drei Wochen nach ihrem Rauchstopp nach der Schule gemeinsam nach Hause gehen würden. Das war ihr eine echte Hilfe, denn auf diese Weise hat sie es vermieden, die anderen Raucher/innen zu treffen und dadurch wieder in Versuchung nach einer Zigarette zu kommen.

Und wie sieht es bei dir aus?

Wer raucht von deinen Familiemitgliedern und Freund/innen? Gehe deinen Freundeskreis und deine Familie im Kopf durch. Es ist wichtig, dass du dir schon vor deinem Rauchstopp-Tag folgende Fragen beantwortest:

  • Mit wem könnte es schwierig werden, am Nichtrauchen festzuhalten? Wie gehst du mit diesen Personen nach deinem Rauchstopp um?
  • Wer könnte dich unterstützen rauchfrei zu bleiben? Wie kann dich diese Person konkret unterstützen? Könnte diese Person für dich eine Art Verbündeter im Zusammenhang mit dem Rauchstopp sein?

Schreibe dir zu diesen Punkten deine persönliche Liste. Eine Vorlage findest du hier (.doc) und ein Beispiel findest du hier: Meine WeltSchreibe in die linke Spalte alle für dich wichtigen Personen aus deinem Freundeskreis und deiner Familie. Markiere dann diejenigen Personen, mit denen es eher schwierig werden könnte, das Nichtrauchen durchzuhalten (z.B., weil sie selber rauchen) mit einem „!“. Und bei denjenigen Personen, von denen du glaubst, dass sie deinen Rauchfrei-Plan unterstützen, könntest du ein „Smiley“ anfügen.

Wichtig ist auch, dass du dir überlegst, wie du nach dem Rauchstopp mit den Personen umgehen könntest, die die Umsetzung deines Planes erschweren könnten. Vielleicht haben auch die Personen, die du als Unterstützer einschätzt, gute Antworten und Ideen in bezug auf diese Schwierigkeit.

Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Ute Herrmann
Revisor/-in
Annette Schmidt / Karlheinz Pichler
Meine Welt
Meine Freund/innen und Kolleg/innen · Meine Familie   Was tue ich?

 

 

   

 

 

    

 

 

   

 

 

   

 

 

   
Meine Welt
Meine Freund/innen und Kolleg/innen · Meine Familie   Was tue ich?

Mein Vater (gemeinsame Wohnung, raucht nicht)

Smile Gespräch, Abmachung

Meine Stiefmutter (gemeinsame Wohnung, raucht)

  ! Abmachung, dass in der Wohnung nicht mehr geraucht wird.

Freundin Anja (raucht nicht)

Smile Verbündete. Telefonieren

Kollege Alain (raucht)

  ! Ausweichen: Unmittelbar nach dem Rauchstopp Kontakt meiden

Kollege Tim (raucht)

  ! Ich informiere über meinen Rauchstopp. Vereinbarung, dass Tim in meiner Gegenwart am Anfang nicht raucht.